Reisetagebuch

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Bilder

2018-07-29

17. Tag: 42 Kilometer (Gesamt: 868); 733 Höhenmeter; 194 Meter max. Höhe
Strecke: Nähe Lunde (11:00) – Minnesjø Naturreservat (17:15)
Wetter: sonnig, 28°

So schlimm, wie der Wetterbericht klang, wurde es dann doch nicht, ausschlafen können wir aber trotzdem. Nachts zucken ein paarmal die Blitze, Regen trommelt auf das Zelt, doch bereits um acht werden wir sanft geweckt. Die Sonne kitzelt uns in unserer Bleibe. Es wird warm.
Nach fünf Kilometern Wellblechstreckenprofil dann ein Novum: über zehn Kilometer hinweg so gut wie keine Erhebung. Die Hälfte davon rumpeln wir am Telemarkkanal entlang. Wie aber über den Tag hinweg können wir auch auf der Straße die Autos, denen wir pro Stunde begegnen, an den Fingern einer Hand abzählen. Durchfahren wir Lunde, ohne dass sich großartig jemand im Ort blicken lässt, ist am Vrangfoss mehr los. Die Schleusenanlage mit einigen hintereinander befindlichen Kammern ist ein kleines Ausflugsziel. Auf das Spektakel, wie ein Schiff den Höhenunterschied bewältigt, müssen wir jedoch verzichten. Dieses bekommen wir erst in Ulefoss geboten. Dort gibt es eine weitere, jedoch kleinere, gleichartige Anlage. Während die Schiffsbesatzung eher untätig ist, kommen die Handlanger, die die Tore öffnen und schließen, ordentlich ins Schwitzen. Die Schleuse wird noch manuell bedient.
Von Schweißflecken verschont bleiben auch wir nicht. Nicht jedoch, weil wir an den Schiffshebewerken eingespannt würden, sondern weil diejenigen, die die Radwege auserkoren, es gut mit uns meinten. Zumindest dann, wenn man davon ausgeht, dass man Radreisenden mit knackigen Anstiegen eine Freude bereitet. Nach einer Schiebepassage kurz hinter der ersten Schleuse sind wir bereits angezählt, Hügel im Wald geben uns den Rest. Die noch gut 40 Kilometer bis zum nächsten Camping sind uns zu weit, als wir eine Zufahrt zu einem Seeufer entdecken. Der Platz ist zwar nicht optimal, wir dringen in das Revier eines Waldameisenstaates ein, jedoch passabel: wir haben Wasser vor der Tür, der Boden ist eben und lange Zeit haben wir den Flecken für uns allein – von den Krabblern am Boden abgesehen.
Nach dem Untertauchen in den Fluten dann das Abendprogramm. Erlebnisse festhalten, Lebenszeichen senden, Löcher in den Mägen füllen. Noch einmal werden wir uns das Vergnügen des Wildzeltens auf dieser Reise nicht gönnen – zu Utes Freude sowie zu meinem Bedauern. Die nächste Nacht dürften wir auf einem Zeltplatz verbringen, dann sollte die Schlussetappe nach Larvik unsere Reise aus eigener Kraft beenden. Laut Wettervorhersage noch immer bei Sonnenschein.



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