Reisetagebuch

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Epilog
Bilder

2011-07-14

Irgendwie wurde die Zeit zum Schreiben knapp, daher einstweilen Umstieg auf Notizen – fabuliert werden sollte später. Aufbruch auf dem privaten Campingplatz bei grauem Himmel um kurz vor 10:30 Uhr. In Lampertheim beim Metzger mit Leberkäs und anderen Sauereien für den Tag eingedeckt. Grobes Ziel zunächst: Mannheim – Ludwigshafen und Speyer sollten übersprungen werden. Auch ohne Karte auf dem Navi (Akku des Rechners leer) den Weg anhand Beschilderung nahezu ohne Probleme gefunden. Mannheim war ebenso ätzend, wie ich es mir vorgestellt hatte. Viel Chemie, viel Gestank, die Stadt sieht einfach „Scheiße“ aus. Aus dem Asphalt eines Radweges wuchert Meter hoch das Unkraut. Eine einst existierende Fähre für Fußgänger und Radfahrer über den Altrhein existierte nicht mehr, also weitere Kilometer durch ein Industriegebiet. Irgendwann geringfügig attraktivere Ecken Mannheims gesehen: türkisches Viertel á la Keupstrasse in Köln, Schloss und jede Menge Schiller Gedenkstätten, dafür aber Straßennamen wie beim Schiffe versenken: A1, B3, usw. - Treffer, versenkt; weitermachen. Neckar per Brücke überquert, den zuvor ins Auge gefassten Campingplatz aber nicht zu Gesicht bekommen; wird noch weiter den Fluss hinauf gelegen sein. Der Weg aus der Stadt nach kurzer Rast am Rhein hinter dem Bahnhof wurde wieder schöner, radeln durch ein Waldgebiet. Irgendwann über Felder weiter und vielleicht etwas zu weit von einer geraden Linie zu unserer geplanten Route abgewichen, eine Frau auf dem Rad um Rat gebeten. Mit kräftig Gegenwind schließlich den Rhein wieder erreicht. Weiter lt. Navi, jedoch existierte eine Brücke kurz vor Philippsburg, unserem Tagesziel nicht mehr, also weiterer kleiner Umweg. Campingplatz einwandfrei, Platzwart war jedoch per Handy heran zu rufen. Für 4 Euro Aufpreis gab es Strom und Internet. Abends beim Italiener in der Nachbarschaft gespeist – schönes Ambiente, lecker Essen, vernünftige Preise. Nur zum in den Badesee Springen war es zu ungemütlich. Mit allen Umwegen knapp 70 Kilometer geradelt, dabei aber kaum Schaden erlitten.



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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Live Vortrag

Zurzeit ist leider nichts geplant, die Liste unter Vorträge wird jedoch ständig aktualisiert.
Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung und ich würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen!




Zum "mitnehmen"

Auch wenn ich keinen Verleger für eine Papier Fassung finden konnte - wer die hier beschriebene Reise "am Stück" nachlesen will, interessiert ist zu erfahren, wie der Urlaub endete bzw. Equipment und Protagonisten zurück nach Köln gelangten, und über einen E-Book Reader oder die i.d.R. entsprechend kostenlos erhältliche Software für PC, Tablet oder Smartphone verfügt, der wird im einschlägigen Handel fündig. Die für kleines Geld erhältliche Auflage (Umfang: ca. 270 Seiten eines gedruckten Buches) enthält gegenüber den hier während der Reise formulierten Erlebnissen zudem die Schmankerl, die unterwegs fehlendem Strom und zu knapp bemessener Zeit zum Opfer fielen. Dass dabei die Sätze so enden, wie sie angedacht waren, und das Maß an Rechtschreib- sowie Zeichensetzungsfehler reduziert wurde, versteht sich von selbst ...

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