Reisetagebuch

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Epilog
Bilder

2011-07-19

Sonne hinter Wolken beim Aufstehen, bei Zeltabbau Nieselschauer.
Um 10:30 Uhr auf die Suche nach Fahrradgeschäft begeben. Nach kurzer Irrfahrt und Nachfragen gefunden, wobei der Schlenker 5 Kilometer mit steilem Hügel (Illberg) kostete. Zunächst fand sich keine passende Ersatzspeiche, nachdem ich die in Köln verkaufte Reservespeiche auspackte versuchte mich der Verkäufer davon zu überzeugen, dass diese zu kurz war und fand dann doch eine geeignete – ich war gespannt, was sich im weiteren Verlauf der Fahrt daraus entwickelte; ansonsten aber freundliche und umgehende Unterstützung. Inkl. 2 Reserveschläuche 23 € gezahlt. Während der Reparatur erledigte meine Frau einen Einkauf im Supermarkt – Baguette und Frischkäse für zwischendurch.
Beim Verlassen des Bike Shops noch kurzer Smalltalk mit französischem Ehepaar, das unser Vorhaben bewunderte.
Aufbruch dann um 12:00 Uhr; Wetter weiterhin durchwachsen; bis 16:00 Uhr bzw. kurz vor Montbéliard lang anhaltender Schauer. Nachdem meine kurze Lederhose nass geworden war wusste ich, woher die Blasen am Vortag stammten – feucht geworden scheuerte eine Falte über die Haut. Dabei war der Verzicht auf die Regenhose nicht unangenehm, da weniger schweißtreibend
Fahrt bis dahin entlang Rhein/Rhône Kanal; gut zu radeln, asphaltiert, kaum Steigung; bei kurzem Halt Iren kennen gelernt, der davon überzeugt war, dass das Fahrrad das Verkehrsmittel der Zukunft ist. Schön am Wegesrand auf englisch über seinen Werdegang sowie Gott und die Welt philosophiert.
Hinter Montbéliard Pech mit der Route: mal ist eine Brücke gesperrt, mal steht ein verschlossenes Tor im Wege, zuletzt endete ein Pfad in sich verdichtendem Gestrüpp.
Auch der Entschluss, einer ausgeschilderten Radroute zum Tagesetappenziel L'Isle Sur le Doubs zu folgen, wurde verworfen; der Weg ging meiner Frau zu steil bergauf. Zurück auf der Landstraße war die Strecke nach Longeville allerdings weder besser noch fühlte ich mich sicherer zwischen den uns überholenden Autos und Lastwagen – einen Randstreifen für Fahrräder gab es hier mal wieder nicht.
Um 19:30 Uhr hinterließ L'Isle Sur le Doubs nach gut 93 Kilometern (ungeplante bisherige Tageshöchstleistung) auf uns keinen nennenswerten Eindruck; alles etwas herunter gekommen, so gut wie niemand auf der Straße zu sehen.
Auf dem 3 Sterne Campingplatz Ausschau nach einem windgeschützten Plätzchen gehalten, es windete stark, das vorbeifließende Flüsschen hörte sich aufgrund von Kaskaden im Verlauf tosend an und der Himmel versprach mit seinen tief hängenden Wolken eher eine Wetter Verschlechterung als Verbesserung.
Nach dem Zeltaufbau Holländer aus Roermond kennen gelernt, mit ihm auf dem Campingplatz eine etwas salzarme Pizza gegessen und über Touren, Sternzeichen und vieles mehr gequatscht; er beabsichtigte eine 3 Wochen und 2000 Kilometer lange Rundtour zurück legen, beklagte sich aber auch über das Aprilwetter – wir fröstelten gemeinsam.
Nach einem Gang auf die gemeinsam für Männlein und Weiblein zu nutzende Toilette erkannte meine Frau aufgrund fehlender Klobrillen mindestens einen Stern der Campingplatzkategorie ab.



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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Live Vortrag

Zurzeit ist leider nichts geplant, die Liste unter Vorträge wird jedoch ständig aktualisiert.
Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung und ich würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen!




Zum "mitnehmen"

Auch wenn ich keinen Verleger für eine Papier Fassung finden konnte - wer die hier beschriebene Reise "am Stück" nachlesen will, interessiert ist zu erfahren, wie der Urlaub endete bzw. Equipment und Protagonisten zurück nach Köln gelangten, und über einen E-Book Reader oder die i.d.R. entsprechend kostenlos erhältliche Software für PC, Tablet oder Smartphone verfügt, der wird im einschlägigen Handel fündig. Die für kleines Geld erhältliche Auflage (Umfang: ca. 270 Seiten eines gedruckten Buches) enthält gegenüber den hier während der Reise formulierten Erlebnissen zudem die Schmankerl, die unterwegs fehlendem Strom und zu knapp bemessener Zeit zum Opfer fielen. Dass dabei die Sätze so enden, wie sie angedacht waren, und das Maß an Rechtschreib- sowie Zeichensetzungsfehler reduziert wurde, versteht sich von selbst ...

Kennen Sie das?
Sie haben den Supermarkt gerade hinter sich gelassen da fällt Ihnen ein, was Sie unbedingt besorgen wollten - dann aber doch vergessen haben. Das ist nicht nur on tour blöd, sondern Zuhause ebenso. Und da Stift und Zettel sich häufig genug nicht in greifbarer Nähe befinden, der kleine elektronische Störenfried hingegen schon und weil es obendrein viel praktischer ist: verwenden Sie, sofern Sie es nicht bereits tun, Pruedis Einkaufsliste.   Die App für Ihr Android Smartphone, der Sie nicht nur vertrauen können, die Sie nicht mit Werbung belästigt, die auf das Wesentliche reduziert ist, die sich einfach bedienen lässt und die auch dort funktioniert, wo es vielleicht mal kein Internet gibt.
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