Reisetagebuch

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Epilog
Bilder

2011-07-29

Unglaublich, wir waren im Süden angekommen – der Morgen begrüßte uns ohne Tau oder Regen, sondern ab 09:00 Uhr mit blauem Himmel, und die Wäsche auf der Leine war über Nacht getrocknet.
Die Rhone Insel, auf der wir campierten, verließen wir gegen 11:00 Uhr nach kurzem Halt am Supermarkt, um unser Gepäck ein weiteres Mal um 2 Liter Eistee, ein Baguette sowie weitere Kleinigkeiten für das leibliche Wohl zu bereichern.
Die 12 km bis Valence fuhren wir auf dem gut ausgebauten Rhone Radweg. In der Stadt wurde es ein wenig unübersichtlich und im Fremdenverkehrsbüro teilte man uns mit, dass die ausgebaute Strecke hier in der Tat derzeit zu Ende sei. Die Empfehlung der Dame hinter dem Schalter war, den Weg zum Meer zunächst auf der anderen Seite der Rhone entlang der dortigen Landstraße weiter fortzuführen.
Wir taten, wie uns geheißen, und verließen die von mir geplante Route, doch der Erfolg war mäßig. Kaum hatten wir die Brücke verlassen und waren einer Radweg Beschilderung gefolgt, ging es plötzlich nicht mehr weiter; also wieder ein paar hundert Meter zurück und zwischen den Autos und LKW's einreihen – war ja auch nicht das erste Mal.
Die Fahrt selbst erlebten wir nicht sonderlich anstrengend. Eher der Hintern forderte nach gut 3 Stunden auf dem Sattel eine Unterbrechung. Nachdem wir kein uns genehmes Plätzchen fanden – wir suchten eine Bank im Schatten, ein wenig abseits der Straße gelegen – bogen wir links ab und breiteten unsere Zeltunterlage am Rande einer größeren Wiese vor einigen Pappeln aus. Meine Frau präparierte das Baguette, ich schaute auf dem PC, ob sich für die Weiterfahrt eine Kompromisslösung zwischen asphaltierter Straße und nur wenig Verkehr finden ließ, doch die Suche blieb erfolglos; die Arbeit meiner Frau war da schon sachdienlicher (Mampf, Krümel – lecker, so ein Weißbrot mit Frischkäse; die Leberkäs Zone hatten wir ja bereits lange hinter uns gelassen).
Nach einer Stunde Rast ging es weiter über die D86 bis Montelimar.
Bei endlich sommerlichen Temperaturen sorgte der Mistral für angenehme Ventilation und zusätzlichen Antrieb, hatten wir ihn bis auf die letzten paar Kilometer im Rücken.
Der Campingplatz lag ein wenig versteckt außerhalb des Ortes und nach unserer Routenänderung in der falschen Richtung, doch wir wurden belohnt. Der Badesee wurde nach dem Zeltaufbau für eine ¼ Stunde genutzt – das erste Mal schwimmen seit unserem Start!
Auch darüber hinaus erwies sich der Platz als ein Glücksgriff. Im Restaurant gab es keine Speisekarte, sondern den Hinweis, dass ein Menü zur Verfügung stände, wobei das Fleisch noch im großen Kessel im Sud vor sich hin zerkochte. Vorab gab es eine große Schüssel Salat sowie Baguette, zum Fleisch Reis und als Nachtisch ein Stück Kuchen mit Sahne – eine willkommene Abwechselung im bisherigen Fastfood Einerlei.
Zudem gab es auf dem Platz einen Internetzugang, so dass wir die letzten 2 Reiseberichte den Hinterbliebenen zugänglich machen sowie die Grüße per E-Mail lesen konnten, die zwischenzeitlich im Posteingang vor sich hin schlummerten. Die Zeilen zu Lesen war ein Vergnügen und wir hätten auch gerne unmittelbar zurück geantwortet, doch waren unsere Tage zu ausgefüllt, als dass wir die Zeit dazu gefunden hätten – und das im Urlaub!
Zu guter Letzt hinderte uns die Open Air Disko des Campingplatzes daran, dass wir zu früh die Augen schließen konnten – bis Mitternacht gab es lautstarke Musik, zu der wir uns zwischenzeitlich ein wenig rhythmisch zu bewegen versuchten; insgesamt galt für die Playlist allerdings eher die weit verbreitete Formel: nicht schön, aber laut.

PS: sollten sich zu viele Fehler, halbe Sätze oder andere Unzulänglichkeiten in den Text eingeschlichen haben, so bitte ich um Nachsicht. Die meisten Einträge entstanden kurz vor/nach Mitternacht, und für eine Korrekturlesung war meine Lektorin häufig genug nicht mehr ansprechbar.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Live Vortrag

Zurzeit ist leider nichts geplant, die Liste unter Vorträge wird jedoch ständig aktualisiert.
Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung und ich würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen!




Zum "mitnehmen"

Auch wenn ich keinen Verleger für eine Papier Fassung finden konnte - wer die hier beschriebene Reise "am Stück" nachlesen will, interessiert ist zu erfahren, wie der Urlaub endete bzw. Equipment und Protagonisten zurück nach Köln gelangten, und über einen E-Book Reader oder die i.d.R. entsprechend kostenlos erhältliche Software für PC, Tablet oder Smartphone verfügt, der wird im einschlägigen Handel fündig. Die für kleines Geld erhältliche Auflage (Umfang: ca. 270 Seiten eines gedruckten Buches) enthält gegenüber den hier während der Reise formulierten Erlebnissen zudem die Schmankerl, die unterwegs fehlendem Strom und zu knapp bemessener Zeit zum Opfer fielen. Dass dabei die Sätze so enden, wie sie angedacht waren, und das Maß an Rechtschreib- sowie Zeichensetzungsfehler reduziert wurde, versteht sich von selbst ...

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