Reisetagebuch

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Epilog
Bilder

2011-07-30

Nach den knapp 75 Kilometern des Vortages sollte es an diesem Samstag nur unwesentlich weniger weiter Richtung Orange gehen. Da uns nicht der Sinn nach weiteren verbauten oder unzugänglichen Wegen war, fuhr ich nach dem Abbau des Zeltes den Rechner im Schatten der Bäume auf der Zeltwiese hoch und entwarf eine neue Route mit Hilfe des Openstreet Map Kartenmaterials. Start- und Endpunkt der bestehenden Planung eingegeben, und den Rest dem Autorouter des Garmin Programms überlassen. Da der Weg nicht ganz meine Vorstellungen traf, baute ich die gewünschten Wegpunkte ein und setzte weitere, wenn ein Richtungswechsel anstand, da mein Navi mit der Programm generierten Route nicht viel anfangen konnte; eine halbe Stunde später, es war mal wieder 11:00 Uhr geworden, brachen wir auf.
Zunächst stand ein Abstecher nach Montelimar an, wo wir über den Wochenmarkt schlenderten und uns ein Frühstücksbaguette einverleibten.
Anschließend ging es weiter Richtung Süden. Wie wir bereits im Zelt zu spüren bekommen hatten, blies der Wind noch ein wenig stärker als am Vortag; meine Schätzung ging in Richtung Windstärke 4 – 5, wobei auch einige stärkere Böen dabei waren. Bei der Überquerung einer Brücke, auf der wir den Wind von der Seite abbekamen, mussten wir richtig aufpassen, dass wir nicht umgepustet wurden. Ansonsten genossen wir die Fahrt. Der Himmel war blau, das Thermometer stand auf über 30 Grad und selbst leichte Steigungen hinauf bewältigen wir ohne große Anstrengungen mit knapp 25 km/h.
Nach 40 zurück gelegten Kilometern, u.a. vorbei an einem Atomkraftwerk und einer Riesen Schleuse der Rhone, legten wir wie die Woche zuvor bei dem amerikanischen Caterer mit dem großen gelben M eine Rast ein, um uns mit Salat, Burger und Kartoffelecken zu stärken.
Ein Teil der verbleibenden 25 Kilometer gestaltete sich dann doch noch ein wenig schweißtreibender. Die Fahrt führte über einen Berg und dabei durch Pinienwälder sowie entlang von Wein- und Kornfeldern ebenso wie Obstbaumplantagen. Im östlichen Hintergrund zeichneten sich die Gipfel höherer Berge ab, während uns das Zirpen der Grillen sowie vereinzelte Palmen in den Gärten das Gefühl gaben, nicht mehr weit vom Mittelmeer entfernt zu sein.
Nach insgesamt in den nunmehr 3 Wochen gefahrenen 1365 Kilometer erreichten wir gegen 17:30 Uhr in Orange den angestrebten Campingplatz. Die Platzmiete war zwar mit 25 € anständig, die Sanitäranlagen wurden der damit verbundenen Erwartungshaltung allerdings nicht gerecht. Einzig der Pool entschädigte geringfügig, wobei im Vergleich mit dem Badesee des Vortags das Schwimmen regelmäßig an seine Grenzen stieß.
Abends wagten wir noch eine Fahrt in die Stadt. Nachdem wir das Zentrum erreichten und uns zum dortigen Amphietheater vorgekämpft hatten, fanden wir uns plötzlich im prallen Leben. Eine Opernaufführung trieb Scharen auf die Steintreppen bzw. zuvor in die nahe gelegenen Restaurants und Cafes. Als wir uns für eines der Lokale entschieden, leerten sich diese jedoch zusehends. Die Aufführung stand mit einsetzender Dämmerung kurz vor dem Beginn, und in der Stadt wurden die Bürgersteine hochgeklappt bzw. Tische und Stühle zusammengestellt. Nichts desto Trotz gelang es uns, ein 2 Gang Menü bestehend aus einem Salatteller mit einem Stück Quiche sowie zum Nachtisch Mouse-au-Chocolat bzw. Eis zu bestellen. Dass uns das Vergnügen ein wenig über 40 € kosten würde, war uns mittlerweile klar – das Leben in Frankreich gehörte nicht gerade zu den Preiswertesten.
Den Tagesausklang bildete der Bericht im Zelt, bevor eine halbe Stunde vor Mitternacht das Licht der Taschenlampe verlosch.



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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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