Reisetagebuch

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Epilog
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2011-08-11

Als ich um kurz vor 08:00 Uhr aus meinem Dösen bzw. Schlaf erwachte, waren aus den Fenstern Hügel zu erkennen – Ibiza lag steuerbord voraus. Ich packte meinen Kulturbeutel und ging mir die Zähne putzen. Obwohl das Schiff von der Größe her mit vielen der besuchten Campingplätze konkurrieren konnte, erschienen mir die Sanitäranlagen dieser im Vergleich zur schwimmenden Variante als fast luxuriös; nur ein Waschbecken, von 2 Urinalen eines defekt – mehr wollte ich da lieber gar nicht erst sehen.
Nach dem Gang in das Bad weckte ich meine Frau. Als auch sie sich kurz fertig gemacht hatte, machte ich mich auf zu einem Gang an die frische Luft. Auf dem Außendeck versuchte ein Dame der Besatzung den Spaßvogel der vergangenen Nacht erfolglos wach zu rütteln, der mit einem Glas in der Hand und blankem Oberkörper auf einer der Liegen saß – seine Anziehsachen hatte ein weiteres Besatzungsmitglied aus dem Pool gefischt und auf einer anderen Liege ausgebreitet.
Das Anlegemanöver an der Außenmole des Hafens zog sich noch ein wenig hin, doch um kurz nach 09:00 Uhr hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen und schnürten unser Gepäck auf den Rädern zusammen. Auf der kurzen Fahrt zum Anleger zur Fähre nach Formentera lernten wir eine junge Frau kennen, die ebenfalls per Fahrrad von Barcelona nach Formentera reiste. Sie lebte in Barcelona, verdiente dort ihren Lebensunterhalt als Tanzlehrerin und hatte vor Jahren per Rad ein Stück der Pilgerstrecke nach Santiago-de-Compostella zurück gelegt, für das sie die begehrte Auszeichnung erhielt.
Wir nahmen schließlich mit der Nixe die gleiche Fähre, die uns nach dem gerade zuvor verlassenen Dampfer noch nie so klein vorgekommen war. Auch auf dieser Überfahrt blieben wir von heftigerem Seegang verschont, und um kurz vor 11:00 Uhr betraten wir das Eiland, das uns wohl bekannt war und das letztendliche Ziel unserer Reise darstellte, ohne ganz fassen zu können, wie uns geschah. Die Ankunft passte zu der kleinen Baleareninsel – unspektakulär und weitestgehend unbemerkt. Wir baten unsere jüngste Reisebekanntschaft, noch ein paar Fotos von uns zu machen, schwangen uns abermals auf die Sättel, legten einen Zwischenhalt beim Supermarkt in San Francisco ein und erreichten unser Feriendomizil für die nächsten 3 Wochen gegen 11:45 Uhr.
Nach erstem Auspacken, kurzem Frühstück, Anruf Zuhause und einer Runde im Pool legten wir uns zunächst einmal hin und vielen in einen tiefen Schlaf – wir fühlten uns einfach nur total alle, aber ebenso glücklich …




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Live Vortrag

Zurzeit ist leider nichts geplant, die Liste unter Vorträge wird jedoch ständig aktualisiert.
Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung und ich würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen!




Zum "mitnehmen"

Auch wenn ich keinen Verleger für eine Papier Fassung finden konnte - wer die hier beschriebene Reise "am Stück" nachlesen will, interessiert ist zu erfahren, wie der Urlaub endete bzw. Equipment und Protagonisten zurück nach Köln gelangten, und über einen E-Book Reader oder die i.d.R. entsprechend kostenlos erhältliche Software für PC, Tablet oder Smartphone verfügt, der wird im einschlägigen Handel fündig. Die für kleines Geld erhältliche Auflage (Umfang: ca. 270 Seiten eines gedruckten Buches) enthält gegenüber den hier während der Reise formulierten Erlebnissen zudem die Schmankerl, die unterwegs fehlendem Strom und zu knapp bemessener Zeit zum Opfer fielen. Dass dabei die Sätze so enden, wie sie angedacht waren, und das Maß an Rechtschreib- sowie Zeichensetzungsfehler reduziert wurde, versteht sich von selbst ...

Kennen Sie das?
Sie haben den Supermarkt gerade hinter sich gelassen da fällt Ihnen ein, was Sie unbedingt besorgen wollten - dann aber doch vergessen haben. Das ist nicht nur on tour blöd, sondern Zuhause ebenso. Und da Stift und Zettel sich häufig genug nicht in greifbarer Nähe befinden, der kleine elektronische Störenfried hingegen schon und weil es obendrein viel praktischer ist: verwenden Sie, sofern Sie es nicht bereits tun, Pruedis Einkaufsliste.   Die App für Ihr Android Smartphone, der Sie nicht nur vertrauen können, die Sie nicht mit Werbung belästigt, die auf das Wesentliche reduziert ist, die sich einfach bedienen lässt und die auch dort funktioniert, wo es vielleicht mal kein Internet gibt.
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