Reisetagebuch

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2013-05-01

5. Tag: 54 Kilometer (Gesamt: 348)

Der 1. Mai begrüßt uns in Münster ähnlich wie der 29 April nahe Datteln. Der Himmel ist blau, das Thermometer ist ein wenig weiter nach oben geklettert, und zur Krönung erhalten wir Besuch von unseren Freunden aus Unna, die uns bereits bei der Abfahrt in Köln bis zum Dom eskortierten. Um kurz nach 10:00 Uhr sind die Taschen schon fast gepackt, als Rüdiger und Birgit eintreffen und unser Frühstück mit Kaffee und Erdbeeren bereichern. Während wir es uns schmecken lassen, werden die jüngsten Erlebnisse ausgetauscht, bevor wir eine Stunde später die Zeltwiese verlassen. Zunächst geht es entlang der Werse, einem kleinen Flüsschen, über einen Waldweg, später verläuft die Strecke überwiegend über asphaltierte Feldwege. An diesem Feiertag sind zahlreiche andere Radler unterwegs, die uns zum Teil in großen Gruppen entgegenkommen oder überholen. Familien mit Kindern sind ebenso zahlreich vertreten wie rüstige ältere Semester oder Jugendliche, von denen einige aus der Fahrt eine Sauftour machen bzw. direkt mit Bollerwagen und Gerstensaft unterwegs sind. In gemächlichem Tempo geht es über Telgte nach Ostbevern, wo sich unsere Wege nach gut 20 Kilometern wieder trennen. Gerne hätten wir an einem Biergarten gemütlich Abschied genommen, doch auf dem letzten Stück sind entsprechende Lokalitäten Mangelware. Erst einige Kilometer weiter machen Ute und ich an einer Gaststätte halt, vor der ein Bierwagen sowie eine mobile Imbissbude Ausflügler und Nachbarn anlocken. Bereits auf der Bierbank hätte ich am liebsten ein Nickerchen eingelegt, doch die weiteren Gäste sowie nachfolgend ausbleibende Plätzchen für eine Siesta stehen dem entgegen, auf der anderen Seite lockt eine frühe Ankunft auf dem Campingplatz zwischen Bad Iburg und Lengerich.
Bereits aus der Vorbereitung der Route ist mir in Erinnerung geblieben, dass uns jedoch von diesem Vergnügen der erste nennenswerte Anstieg trennt. Am Fuße des Hügels legen wie daher in Lienen noch eine kurze Pause ein, bevor wir uns die verbleibenden knapp 4 Kilometer in kleinen Gängen bzw. schiebend die Serpentinen hoch kämpfen. Trotzdem gelingt es uns, gegen 17:30 Uhr mit dem Aufbau des Zeltes zu beginnen und uns später einer ersten größeren Wäsche Buntes im Handwaschbecken zu widmen. Als wir zweieinhalb Stunden nach unserer Ankunft im Restaurant des Campingplatzes Platz nehmen, werden wir mal wieder mit den Gepflogenheiten vertraut gemacht, dass die Küche mittlerweile geschlossen habe, erfahren jedoch ebenso, dass man da für 2 Radler auch gerne eine Ausnahme mache; so serviert man uns nach kurzer Vorbereitungszeit 2 große Teller mit Schnitzel sowie eine Schüssel Pommes und wir erfahren, dass das Personal bereits seit 07:00 Uhr im Einsatz ist bzw. mit den Vorbereitungen zu tun hatte, um dem Ansturm der Gäste gerecht zu werden, die in dieser Gegend den Mai gesellig und mit lauter Musik Willkommen heißen, während uns lediglich der Tanz in den Wonnemonat geläufig war – nun ja, andere Länder, andere Sitten.
Nach dem Essen verbringen wir den Rest des Abend im Zelt, arbeiten die Geschehnisse der letzen 48 Stunden auf und beenden auch diesen Tag zu gewohnter Stunde.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung und ich würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen!




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