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Reisetagebuch

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2013-05-03

7. Tag: 63 Kilometer (Gesamt: 485)

Als mich der Wecker zu gewohnter Stunde daran erinnert, was wir vorhaben, habe ich die Nase gestrichen voll. Nicht, dass ich keine Lust mehr verspüre, das anvisierte Ziel weiter zu verfolgen, es ist der Heuschnupfen auf der frisch gemähten Wiese, der mir zusetzt. Ansonsten gibt es keinen Grund, Trübsal zu blasen. Der Tag beginnt sonnig, und daran ändert sich auch im weiteren Verlauf nicht viel. Es wird erneut 10:30 Uhr, bevor wir diesmal mit trockener Wäsche von der Leine den Campingplatz verlassen, doch bereits nach wenigen hundert Metern stehen die Räder schon wieder. An einem der Häfen am Dümmer See finden wir eine leere Bank mit Blick auf das Gewässer und so ergreifen wir die Gelegenheit, uns unsere Brötchen schmecken zu lassen, bevor wir weiter um den Dümmer radeln und dabei in Ufernähe Wolken kleiner fliegender Insekten über uns herfallen. Nachdem am Nordufer ein Aussichtsturm erreicht ist, führt kurz darauf der Weg weiter über Steinfeld und Mühlen Richtung Lohne. Wie bereits an den vergangenen Tagen auch haben wir einen mäßigen Ostwind, der uns zumeist von der Seite erwischt, aber auch schon mal frontal am unbeschwerten Vorankommen hindert. Bei der Bewältigung der leichten Hügel zu Beginn der Etappe landen wir zudem das erste Mal auf einem Pfad, der vor einem Grundstück endet, dessen Besitzer ausdrücklich auf einem Schild darauf hinweist, dass er sich das Betreten seiner Ländereien verbittet. Entsprechend machen wir kehrt, durchqueren noch einmal das Waldstückchen, in dem vor Zecken gewarnt wird, und stoßen einige Kilometer weiter zurück auf die ausgearbeitete Strecke. Gut 4 Stunden nach unserem Aufbruch legen wir an der Kreuzung eines Waldweges eine Rast ein. Brötchen essen, Tee trinken, die Sonnenstrahlen genießen, so lässt es sich aushalten. Nach ausreichender Stärkung schnappe ich mir den Rechner, um den vergangenen Tag nicht in Vergessenheit geraten zu lassen , während Ute die Pause für eine kleine Siesta nutzt.
Die restlichen 25 Kilometer unterscheiden sich nicht deutlich von den ersten des Tages. Der Wind bläst unverändert und der Weg führt weiter zwischen Wiesen, Feldern und Waldstückchen hindurch. Wenn wir von Autos überholt werden, hüllen uns diese in eine Staubwolke, die das Ausweichen auf den unbefestigten Seitenstreifen hinterlässt. Ansonsten bewundern wir die Häuser mit großen Gärten, die Gehöfte und die Ruhe in dieser Gegend, die immer flacher wird, je weiter wir nach Norden vordringen. Im Großen und Ganzen können wir uns auf die Wegweiser verlassen, wenngleich auf der Route zwischen Osnabrück und Bremen nicht viel von unserer D7, geschweige denn EV3 Beschilderung zu sehen ist.
Gegen 18:30 Uhr stehen wir auf dem Campingplatz von Goldenstedt. Eine besetzte Anmeldung ist nicht zu entdecken, doch ein paar Dauercamper machen uns mit den wesentlichsten Dingen vertraut und knüpfen uns 10 Euro für die Nacht ab. Nach dem Gang unter die Dusche spazieren Ute und ich noch mal in das Dorf, setzen uns in die erstbeste Pizzeria und erhalten dort üppige Portionen. Um 22:00 Uhr sind vor laufendem Fernseher die vorangegangenen Zeilen verfasst, und wir treten den Rückweg an, um kurze Zeit später in das Reich der Träume mit weiterhin verschnupfter Nase zu wechseln.




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