Reisetagebuch

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Bilder

2013-05-06

10. Tag: 93 Kilometer (Gesamt: 744)

Ein weiteres Mal begrüßt uns die Sonne. Den Campingplatz verlassen wir für unsere Verhältnisse um 10:30 Uhr frühzeitig, dafür verbringen wir beim Bäcker in Heidenau unsere Zeit. Nachdem die Brötchen verdrückt und auch die zweite Tasse Kaffee leer geschlürft sind, merken wir schnell, dass wir uns Hamburg nähern. Die Ortschaften gehen nahezu ineinander über, wenngleich es zunächst noch einigermaßen ländlich dabei bleibt. Wir entdecken Apfelbaumplantagen die uns daran erinnern, dass Birgit, unsere nun 50 jährige Freundin, hier vor einigen Jahren für eine Saison einen Baum zur Ernte als Weihnachtsgeschenk erhielt. Was uns hingegen überrascht ist, dass es um Harburg herum recht hügelig ist; an sich hatte ich mit Hamburg eher mit Flachland assoziiert.
Eine weitere Überraschung hält die Hansestadt mit der Bundesgartenschau oder Internationale-Garten-Schau für uns parat. Der Radweg ist kurzerhand umfunktioniert und für uns nicht ohne Eintrittskarte passierbar. So lernen wir, dass nicht nur Kölns Amtsschimmel merkwürdige Entscheidungen treffen, wie am Beispiel der Philharmonie, bei der der darüber gelegene Platz für Fussgänger und Radfahrer während einer Aufführung gesperrt wird, sondern auch die Hamburger nicht viel besser sind.
Auf Umwegen erreichen wir so für uns das Ende der Pilgerstrecke, die wir die letzten Tage in falscher Richtung zurück legten, und knicken ab auf den Elberadweg. Da das Büro meines Arbeitgebers nahezu auf dem Weg liegt, statten wir den Kollegen noch einen Besuch ab und verabschieden uns per Handschlag. Die Räder gelangen im Lastenaufzug mit in die dritte Etage, da wir sie nicht unbeaufsichtigt vor der Tür stehen lassen wollen. Nach einer knappen Stunde fährt uns der Lift wieder abwärts, dann beginnt der Endspurt für den Tag Richtung Geesthacht.
So gerne wir uns während der letzten Tage wie auch an diesem Montag mit Bekannten getroffen haben, so sehr merken wir, dass die Zeit bei unverminderter Kilometerleistung knapp wird, worunter nicht zuletzt das Reisetagebuch ein wenig leidet.
Einige Kilometer vor Geesthacht erwischen wir noch eine Fähre auf das südliche Ufer der Elbe, dann geht es gegen den Wind hinter dem Deich entlang Richtung Campingplatz, den wir abermals erst nach mehr als 90 Kilometern für den Tag erreichen. Die Pforten sind gegen 20:00 Uhr bereits geschlossen, doch das Restaurant hat noch geöffnet, so dass wir nicht hungrig das Zelt aufschlagen müssen, dafür allerdings ein weiteres Mal nahezu im Dunkeln. Direkt an der Elbe dauert es auch an diesem Abend nicht lange, bis wir von dem Sternenhimmel, der lauen Nacht und dem Geschehen um uns herum nicht mehr viel mitbekommen.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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