Reisetagebuch

2013-04-...
2013-05-01
2013-05-02
2013-05-03
2013-05-04
2013-05-05
2013-05-06
2013-05-07
2013-05-08
2013-05-09
2013-05-10
2013-05-11
2013-05-12
2013-05-13
2013-05-14
2013-05-15
2013-05-16
2013-05-17
2013-05-18
2013-05-19
2013-05-20
2013-05-21
2013-05-22
2013-05-23
2013-05-24
2013-05-25
2013-05-26
2013-05-27
2013-05-28
2013-05-29
2013-05-30
2013-05-31
2013-06-...
2013-07-...
2013-08-...
2013-09-...
Bilder

2013-05-08

12. Tag: 64 Kilometer (Gesamt: 879)

In der Nacht fallen immer wieder mal Regentropfen auf das Zelt, zwischendurch erhellt auch ein Blitz das Dunkel und als ich Morgens unsere Behausung verlasse ist es diesig und noch unklar, wie sich das Wetter weiter entwickeln wird. Es kann ebenso regnen wie die Sonne durchbrechen, doch kaum sitzen wir auf den Rädern, reißt der Himmel auf und wir können uns schon bald langer Hosen und Pullis entledigen. Nach ein paar Hügeln hinunter zum Elbe-Lübeck-Kanal geht es diesen entlang bis an die Stadt an der Trave. Dort steuern wir zunächst das Holstentor an, anschließend gibt es einen Imbiss am Rande der Altstadt, es folgt eine kurze Fahrt durch die Fußgängerzone und über den Marktplatz, dann liegt auch Lübeck hinter uns. Durch ein Waldgebiet gelangen wir an das südöstliche Traveufer, wo wir einem Trampelpfad folgen. Nachdem dieser versandet und wir uns durch dorniges Gestrüpp schlagen, weichen wir von der ausgearbeiteten Route ab und schieben über einen Feldweg die Räder zurück auf die Straße. An sich waren wir davon ausgegangen, an diesem Tag ein wenig eher auf dem Campingplatz einzutreffen, doch der Abstecher durch die Prärie macht uns einen Strich durch die Rechnung. Die Ostsee bei Priwall erreichen wir gegen 18:00 Uhr, und nachdem Strand und Passat Viermaster begutachtet sind, schlagen wir eine halbe Stunde später das Zelt auf. Von der Chefin des Campingplatzes erhalten wir in Anbetracht einer Unwetterwarnung einen Stellplatz zwischen einem Haus und einem Wohnmobil zugewiesen, doch die Sorgen erweisen sich glücklicherweise als unbegründet – während der Nacht fallen nur ein paar Regentropfen und die angekündigten Sturmböen bleiben aus. Ungeachtet der Wetterkapriolen schwingen wir uns nach dem Gang zur Dusche noch einmal auf die Räder, die uns ohne Gepäck irgendwie fremd vorkommen, um zum Hafen zu fahren, wo uns zuvor ein Restaurant aufgefallen war, welches mit einem Buffet für 10 Euro warb. Entsprechend naschen wir uns durch die Auswahl an Speisen, füllen ohne schlechtes Gewissen nacheinander unsere Teller mit Bratkartoffeln, Brathering, Salat, Nudeln, Kartoffelgratin, Braten, Rotkohl sowie Sauerfleisch und lassen auch den Nachtisch nicht stehen – wir bilden uns ein, tagsüber ausreichend Kalorien abgestrampelt zu haben.
In den Nachfüllpausen versuche ich den Rückstand des Reisetagebuchs aufzuarbeiten und fülle die Notizen des vergangenen Sonntags mit Worten, so dass auch dieser Mittwoch erst gegen Mitternacht sein Ende findet.




Bericht zurück
2013-05-07
Seitenanfang
2013-05-08
Bericht vor
2013-05-09



Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




Newsletter

Sie wollen per E-Mail über neue Einträge auf dieser Seite informiert werden?
Kein Problem!
Klicken Sie auf Newsletter und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.




Live Vortrag

Zurzeit ist eine Veranstaltung geplant, die Liste unter Vorträge, in der Sie Details zum Wann, Wo und Worüber finden, wird jedoch ständig aktualisiert.
Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung.
Ich freue mich über Ihren Besuch und bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen!




Werbung in eigener Sache

Der Reisebericht der Radtour 2011 von Köln über Barcelona nach Formentera ist unter dem Titel "Urlaub, mal anders" (ISBN: 978-3-7309-0754-2) als E-Book für kleines Geld im Handel erhältlich.

Kennen Sie das?
Sie haben den Supermarkt gerade hinter sich gelassen da fällt Ihnen ein, was Sie unbedingt besorgen wollten - dann aber doch vergessen haben. Das ist nicht nur on tour blöd, sondern Zuhause ebenso. Und da Stift und Zettel sich häufig genug nicht in greifbarer Nähe befinden, der kleine elektronische Störenfried hingegen schon und weil es obendrein viel praktischer ist: verwenden Sie, sofern Sie es nicht bereits tun, Pruedis Einkaufsliste.
Die App für Ihr Android Smartphone, der Sie nicht nur vertrauen können, die Sie nicht mit Werbung belästigt, die auf das Wesentliche reduziert ist, die sich einfach bedienen lässt und die auch dort funktioniert, wo es vielleicht mal kein Internet gibt.
Sie kennen Pruedis Einkaufsliste noch nicht? Dann wird's aber Zeit - jetzt kostenlos testen!