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Bilder

2013-05-09

13. Tag: 61 Kilometer (Gesamt: 940)

Als ich am Morgen des „Vatertags“ aus dem Zelt krieche, ist von einem eventuellen Unwetter keine Spur mehr zu entdecken. Der Himmel ist die blau, die Sonne scheint, und das Thermometer schickt sich an, die 20 Grad Marke zu übersteigen. Doch wie bereits die Prognose für den Vortag, so ist auch diese Einschätzung nicht absolut verlässlich.
Vom Campingplatz aus geht es um 10:30 Uhr zur nächsten Fähre, mit der wir nach Travemünde übersetzen. Am Automaten ziehen wir 4 Tickets, und keine drei Minuten später ist das andere Ufer erreicht, wo wir zunächst in einem Café frühstücken. Nicht nur den zahlenden Gästen scheint es hier zu schmecken, auch die Spatzen haben ihre Freude an den Brötchen. Einer der Vögel zeigt nahezu Kolibri hafte Eigenschaften, als er versucht, Ute einen Teil des Frühstücks, das sie gerade in der Hand hält, zu ergattern. Doch die 13 Euro teuren Errungenschaften werden tapfer verteidigt. Bei sich zuziehendem Himmel steht als nächstes ein weiterer Geburtstagsgruß an. Diesmal ist es Jutta, die in Dangast ihren 50sten feiert. Wir hören, dass auch am Jadebusen sich die Sonne noch nicht durchsetzen kann, anschließend starten wir gegen 11:30 Uhr über die Promenade Richtung Timmendorfer Strand. Zwischen all den anderen flanierenden Gästen kommt bei Ute Urlaubsstimmung auf, und es dauert eine Weile, bevor wir die ersten Kilometer zurücklegen. Erschwert wird das Vorankommen durch Foto- und Verpflegungsstopps, Pinkelpausen und Halt für Klamottenwechsel, als ein Sprühregenschauer einsetzt bzw. es uns kurze Zeit in der Regenjacke bei wieder strahlender Sonne zu warm wird. Mit Blick auf die Ostsee geht es an der Küste entlang weiter, mal über Strandpromenaden, andere Male über Wald- und Feldwege, auf denen es zuweilen auch mal auf und ab geht.
Nachdem wir Scharbeutz, Neustadt und Rettin hinter uns gebracht haben, machen wir kurz vor Grömitz Halt an einem Biergarten. An einem der freien Tische lassen wir uns nieder, packen auch den Rechner aus und bestellen uns einen Teller Salat sowie etwas handfestere Beilagen. Es sind allerdings nicht die reichlich angeheiterten Vatertagsausflügler, die uns aufhalten, sondern ein Wolkenbruch, den wir unter der Plane der Außengastronomie abwarten. Die Zeit verfliegt im Gespräch mit anderen Gästen, und erst anderthalb Stunden nach unserer Ankunft setzen wir unseren Weg Richtung Dahme fort. Aufgrund der aufgeweichten Schotterpisten ziehen wir den Weg über Asphalt fort und erinnern uns an den Sommer 1991 zurück, als wir in Grömitz eine Woche Sommerurlaub verbrachten, der jedoch überwiegend von Regen beherrscht wurde. Konnte uns damals Dahme nicht überzeugen, so entscheiden wir uns an diesem Tag für eine preiswerte Pension, um nicht auf aufgeweichtem Boden das Zelt aufschlagen zu müssen.
Bevor wir uns jedoch dem Luxus einer festen Matratze hingeben, bummeln wir noch ein wenig zu Fuß über die Strandpromenade und versüßen uns in der Coconut Bar noch ein wenig den Abend am Tresen bei Alsterwasser und Longdrinks.




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