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Reisetagebuch

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2013-05-17

21. Tag: 83 Kilometer (Gesamt: 1494)

Um 06:30 Uhr geht wie eingestellt der Wecker. Beim Gang zur Toilette über den Hof unserer Bed & Breakfast Unterkunft stelle ich fest, dass wir an diesem Freitag in Sandalen radeln können. Der Himmel ist blau, die Temperatur bereits zu dieser frühen Stunde angenehm; nur der Wind hat sich nicht gelegt. Entgegen der Vereinbarung mit unserer Gastgeberin frühstücken wir in deren Haus und nicht im Gästezimmer in einem Nebengebäude, und es wird uns reichlich aufgetischt. Beim Essen erfahren wir noch einiges vom Hausherrn, seine Frau stößt erst später dazu, da der jüngste Nachwuchs der Familie mit seinen 5 Monaten noch alle zwei Stunden um Aufmerksamkeit bittet. Nachdem wir ausreichend für den Tag gestärkt sind, gibt es noch eine interessante Führung über den Hof. Vor 30 Jahren weilten in den Ställen noch Kühe, nun sind es nur noch ein paar Pferde sowie Katzen, mit denen das Ehepaar das Einkommen aufbessert. In über 40 Boxen, die durch Drahtgitter abgetrennt sind, geben Eigentümer ihre Haustiere zur Pflege, während sie in den Urlaub fahren – so erschließt sich auch der Name Katthotel an der Straße.
Um 09:20 Uhr fällt für uns an diesem Morgen der Startschuss. Der Weg führt uns wie bereits am Abend zuvor nach Ängelholm, von dort aus über Feld- und Waldwege an die Ostsee sowie über einige Schlenker in das Inland, um eine Landspitze zu umfahren. Der Wind bläst uns zwar überwiegend in den Rücken, doch abschnittweise bleiben wir auch vom Gegenwind nicht verschont. Als wir sowohl der Luftzug gegen uns haben als auch einen längeren steilen Anstieg vor uns, steigen wir ab und schieben unsere Räder einige hundert Meter.
Ein anderes Mal staunen wir nicht schlecht, als der Radweg auf eine Autobahn mündet. Zwar müssen wir nicht mit den dortigen Verkehrsteilnehmern um die Wette fahren, doch wir passieren eine Raststätte mit Tankstelle, bevor unser Weg wieder abknickt.
Gegen 13:30 Uhr haben wir vom Pedalieren einstweilen genug und wir nutzen die Gelegenheit, unser erstes Nickerchen am Strand einzulegen. Da wir auch noch unsere Brötchen aus dem Gepäck holen und sie uns schmecken lassen, knirscht es zwar gewaltig, wie auch andere Körperöffnungen nicht verschont bleiben, da der Wind in Böen dafür sorgt, das wir gesandstrahlt werden. Zwischendurch wage ich ein paar Schritte in die Ostsee, doch für ausgiebigeren Badespaß ist diese zu flach und zu kalt, auch wenn Einheimische uns versichern, im vorderen Bereich sei es „hot“. Nun ja, mit heiß verbinde ich eher ein Bad in der Wanne, bei dem ich mir zu wenig kaltes Wasser eingelassen habe, aber die Empfindungen mögen da auseinander gehen.
Nach anderthalb Stunden „Urlaub“ widmen wir uns wieder dem Ziel, das wir uns gesetzt haben, legen noch einen Verpflegungsstopp in Halmstad ein, um gegen 19:30 Uhr erneut unser Zelt aufzuschlagen. Was sich so unkompliziert anhört, kostete uns zuvor einige Nerven, wir den ersten Campingplatz noch verschlossen vorfanden, man uns am nächsten mitteilt, dass die Rezeption um 19:00 Uhr den Betrieb einstellt, ohne uns darauf hinzuweisen, dass man mit der Zeltwiese nebenan nichts zu tun hat.

PS: die im Text enthaltenen Fehler bitte ich zu entschuldigen. Aufgrund von Problemen mit der Stromversorgung erspare ich mir eine Korrekturlesung und bitte um Verständnis, falls die Pausen zwischen 2 Berichten schon mal ein wenig größer werden. Priorität genießt der Abgleich der Navis mit frischen Routen, zudem wollen Smartphone und Kamera mit Energie versorgt werden. Seit Dahme hat zudem das am Dynamo angeschlossene Ladegerät in Folge des starken Regenschauers vor Grömitz beziehungsweise Kondenswassers aufgrund der Temperaturunterschiede Nachts im Zelt und tagsüber am Lenker den Betrieb eingestellt und ich habe noch keine Möglichkeit zur Improvisation gefunden.
Wer uns etwas mitteilen möchte, erreicht uns am besten per E-Mail an info@dirk-prueter.de, da Mitteilungen an diese Adresse auch auf dem Smartphone landen, sobald dieses eine Verbindung zum Internet hat.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Zurzeit sind 2 Veranstaltungen geplant, die Liste unter Vorträge, in der Sie Details zum Wann, Wo und Worüber finden, wird jedoch ständig aktualisiert.
Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung.
Ich freue mich über Ihren Besuch und bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen!




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