Reisetagebuch

2013-04-...
2013-05-01
2013-05-02
2013-05-03
2013-05-04
2013-05-05
2013-05-06
2013-05-07
2013-05-08
2013-05-09
2013-05-10
2013-05-11
2013-05-12
2013-05-13
2013-05-14
2013-05-15
2013-05-16
2013-05-17
2013-05-18
2013-05-19
2013-05-20
2013-05-21
2013-05-22
2013-05-23
2013-05-24
2013-05-25
2013-05-26
2013-05-27
2013-05-28
2013-05-29
2013-05-30
2013-05-31
2013-06-...
2013-07-...
2013-08-...
2013-09-...
Bilder

2013-05-24

28. Tag: 63 Kilometer (Gesamt: 1931)

An diesem Morgen lassen wir uns um 07:30 Uhr wecken. Laut Wettervorhersage sollte die Temperatur in der Nacht nur wenig über dem Gefrierpunkt liegen, und uns ist nicht danach, bereits in aller Frühe fröstelnd zu starten. Bereits als wir uns gegen 23:30 Uhr in die Schlafsäcke begaben war es ziemlich eisig und es dauerte eine Weile, bis es einigermaßen behaglich wurde. Wie in einer der ersten Nächte der Tour schaute nur noch die Nasenspitze aus der Kapuze. Dass es so spät geworden war hatte daran gelegen, dass wir, kaum war der letzte Reisebericht versandt, noch einen 60 jährigen Herrn aus Bremen kennen lernten, den es ebenfalls zum Nordkap trieb. Wir plauderten noch eine Weile, erfuhren, dass es den Mann vor Jahren bereits schon einmal dort hin gezogen hatte, und ehe wir uns versahen, war der Zeiger der Uhr entsprechend vorgerückt.
Auch an diesem Morgen laufen wir uns auf dem Campingplatz noch einmal über den Weg, und da wir uns nicht nur mit der Bekanntschaft des Vorabends unterhalten, sondern auch noch mit zwei älteren Pärchen aus dem Ruhrgebiet sowie einem jüngeren Paar aus Frankfurt, wird es 11:15 Uhr, als wir wieder auf die Räder steigen. Dafür wissen wir nun, dass das eine Rentnerpaar mittlerweile dauerhaft in Schweden sesshaft geworden ist, während das andere zyklisch die Skandinavienurlaube mit einem Besuch verbindet, wohingegen die jüngeren Leute mit einem Stufentandem unterwegs in den Norden sind, wie auch wir es mal über ein Wochenende geliehen hatten.
Bei tief hängenden Wolken verlassen wir schließlich das Ufer des Vättern Sees. Wenn die Sonne durchkommt, ist es angenehm, ansonsten eher eisig, doch es weht kaum Wind. Überwiegend durchqueren wir auf nicht asphaltierten Pfaden weitläufige Waldgebiete. Ute tut sich schwer mit den Schotterpisten. Bei ihr fährt die Angst mit, wie vor Lyon im aufgeweichten Boden zu stürzen. Entsprechend ziehen sich die Kilometer. Ein Teilstück kürzen wir ab, indem wir auf die Straße ausweichen, doch ansonsten bleiben wir auf dem Weg, den uns das Navi weist und der einigermaßen ausgeschildert ist. Da keine Ortschaften auf dem Weg liegen, in denen wir etwas Warmes zu essen bekommen können, legen wir am Nachmittag eine Pause am Wegesrand ein, hocken uns auf einen Stein und stärken uns an dem Baguette aus dem Supermarkt, das Ute eingekauft hatte, während ich das Zelt abbaute.
Gegen 17:45 Uhr erreichen wir einen Campingplatz, nehmen den letzten Hügel für den Tag hinauf zur Rezeption und gelangen zu unserer ersten Mahlzeit aus dem eigenen Kochtopf – es gibt Goulaschsuppe aus der Dose. Entgegen aller Erwartungen dauert es nicht lange, bis unser Abendessen warm ist, dann sind wir um eine Erfahrung reicher und leidlich gesättigt.




Bericht zurück
2013-05-23
Seitenanfang
2013-05-24
Bericht vor
2013-05-25



Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




Newsletter

Sie wollen per E-Mail über neue Einträge auf dieser Seite informiert werden?
Kein Problem!
Klicken Sie auf Newsletter und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.




Live Vortrag

Zurzeit ist eine Veranstaltung geplant, die Liste unter Vorträge, in der Sie Details zum Wann, Wo und Worüber finden, wird jedoch ständig aktualisiert.
Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung.
Ich freue mich über Ihren Besuch und bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen!




Werbung in eigener Sache

Der Reisebericht der Radtour 2011 von Köln über Barcelona nach Formentera ist unter dem Titel "Urlaub, mal anders" (ISBN: 978-3-7309-0754-2) als E-Book für kleines Geld im Handel erhältlich.

Kennen Sie das?
Sie haben den Supermarkt gerade hinter sich gelassen da fällt Ihnen ein, was Sie unbedingt besorgen wollten - dann aber doch vergessen haben. Das ist nicht nur on tour blöd, sondern Zuhause ebenso. Und da Stift und Zettel sich häufig genug nicht in greifbarer Nähe befinden, der kleine elektronische Störenfried hingegen schon und weil es obendrein viel praktischer ist: verwenden Sie, sofern Sie es nicht bereits tun, Pruedis Einkaufsliste.
Die App für Ihr Android Smartphone, der Sie nicht nur vertrauen können, die Sie nicht mit Werbung belästigt, die auf das Wesentliche reduziert ist, die sich einfach bedienen lässt und die auch dort funktioniert, wo es vielleicht mal kein Internet gibt.
Sie kennen Pruedis Einkaufsliste noch nicht? Dann wird's aber Zeit - jetzt kostenlos testen!