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Reisetagebuch

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2013-05-27

31. Tag: 72 Kilometer (Gesamt: 2130)

Der Tag bringt uns kaum Neues. Regnete es in der Nacht noch einige Male, so startet der Tag Wolken verhangen, aber trocken. Störender als die Tropfen auf dem Zelttuch empfanden wir unsere Nachbarn, die zu später Stunde noch eine der Blockhütten neben unserer Behausung bezogen, und die nicht gerade leise um 06:00 Uhr wieder abrücken.
Unseren Aufbruch vom Campingplatz dokumentiert das Navi mit 10:17 Uhr. Die Strecke unterscheidet sich nur wenig von der der letzten Tage, außer, dass wir die Steigungen als moderater wahrnehmen und der Wind nachgelassen hat. Ansonsten auch an diesem Tag wieder ein Verpflegungsstopp am Supermarkt, um Saft und Muntermacher für unterwegs nachzukaufen, zwischendurch mal eine kurze Pause, als die Beine an einem der Hügel lang werden, und schließlich nach 60 Kilometern Fahrt ein Halt an einem Haus in der Hoffnung, dort eine Kleinigkeit zu Essen zu bekommen. Die Kleinigkeit endet in einem Eis am Stiel, ein warmes Mahl wird nicht angeboten. Der junge Mann, den wir zunächst ansprechen, versucht uns für den eigenen Campingplatz oder die „Bed and Breakfast“ Unterkunft zu gewinnen, doch wir lehnen dankend ab. Der ausgesuchte Zeltplatz ist noch gut 10 Kilometer entfernt, es ist erst 16:00 Uhr, und wir verspüren noch die Kraft, diese Strecke zu bewältigen. Nicht uninteressant ist jedoch die Information, dass in dieser Region Elche anzutreffen sind und die vor uns liegenden Kilometer hauptsächlich das Hochplateau hinunter führen.
Tatsächlich bewältigen wir die verbleibende Strecke ohne größere Anstrengung, doch müssen wir feststellen, dass es in dem Ort, den wir ansteuern, weder ein Restaurant noch einen Supermarkt gibt. Glücklicherweise erhalten wir im Kiosk des Campingplatzes eine Dose Ravioli, und wir finden uns mit dem erneuten Gebrauch des Kochers ab, doch es entwickelt sich alles anders.
Zunächst verlässt mit uns ein Pärchen die Rezeption, mit dem wir ins Gespräch kommen. Die beiden arbeiten im Wald, und Ute kommt schnell auf Moskitos und größere wilde Tiere zu sprechen. Zwar bekommen wir das Vorhandensein von Wölfen, Bären und Elchen bestätigt, doch zu Gesicht bekommen haben unsere Gegenüber Vertreter der beiden zuerst genannten Gattungen noch nicht.
Als wir dann unser Zelt aufschlagen, erleben wir eine erneute Überraschung. Nicht etwa, dass es zu regnen beginnt, soweit war es fast absehbar, nein, aus dem Wohnwagen hinter uns dringt Musik und wir erhalten eine Einladung zum Abendessen. Die dortigen Dauercamper feiern den 55'sten Geburtstag der Dame des Hauses und erlösen uns von dem Dosenfutter. Dem Bekunden nach essen wir Elchfleisch und Kartoffelpürree, wir plaudern mit unseren Gastgebern, doch das Ehepaar ist von einem anderen Schlag als unsere bisherigen Bekanntschaften. Wiederholt müssen wir attestieren, dass der Hobbykoch gute Arbeit geleistet hat und wie großzügig und entgegenkommend man ist. Das Essen war wirklich nicht schlecht und wir haben uns über die Einladung sehr gefreut, aber irgendwie sind die beiden ein wenig sehr aufgedreht bis aufdringlich, was möglicherweise zum Teil auf nicht unerheblichen Alkoholgenuss zurück zu führen ist. So sind wir nach zwei Stunden froh, als es uns gelingt, uns diplomatisch wieder zurückziehen und Ute mich bei der Lektüre des vorletzten Reiseberichts darauf hinweist, dass mir hinsichtlich der Mittsommernacht ein Fehler unterlaufen ist – sie findet in circa einem Monat statt, und nicht am nächsten Montag. So viel zum Thema nächtliche Berichterstattung ohne unmittelbare Korrekturlesung.



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