Reisetagebuch

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Bilder

2013-06-12

47. Tag: 83 Kilometer (Gesamt: 3350)

Am Morgen dieses Mittwochs brauchen wir gar nicht erst das Zelt zu öffnen um zu sehen, was für ein Wetter uns erwartet. Wir bereits einige Male in der Nacht, so hören wir auch um 07:30 Uhr die Regentropfen, die auf dem Tuch über uns niedergehen. Überraschend zügig gelingt es uns trotzdem, den Campingplatz zu verlassen. Zweieinhalb Stunden später sind nicht nur die Räder bepackt, sondern auch schon das Frühstück einverleibt. Es folgt noch ein Stopp am nächsten Supermarkt, dann geht es bei zeitweise leichtem Sprühregen entlang der Ostseeküste raus aus Piteå. Die vielen kleinen Inseln lassen das Meer wie einen See erscheinen, erst nach 30 Kilometern in Höhe des Ortes Rosvik knickt der Weg ab Richtung Norden, ins Landesinnere. Bis dorthin folgen wir einmal mehr ein Stück der E4, doch diesmal sorgt ein breiter Randstreifen für ausreichenden Sicherheitsabstand des uns überholenden Verkehrs. Ein entgegenkommender Lastenwagenfahrer macht mit der Hupe auf sich aufmerksam und grüßt mit dem nach oben gerichteten Daumen – eine nette Geste, die das Fahren auf der Schnellstraße ein wenig angenehmer gestaltet.
Ansonsten ändert sich auch an diesem Tag das Erscheinungsbild um uns herum nicht, außer dass wir für eine gute halbe Stunde unter einer Regenwolke her radeln. Aufgrund des Wetters, vielleicht sogar noch ein wenig frischer, halten sich die Pausen in Grenzen und wir fahren die gut 70 Kilometer bis Luleå nahezu in einem durch. Begünstigt durch einen leichten Südostwind erreichen wir die Stadt gegen 15:30 Uhr. Mit müden Knochen fallen wir in die erstbeste Pizzeria, nehmen dort eine warme Mahlzeit zu uns, bevor wir eine gute Stunde später die Schlussetappe des Tages hinter uns bringen – acht Kilometer bis zum nächsten Camping. Dafür, dass dieser umgeben ist von Schnellstraßen, ist er einigermaßen ruhig an der Ostsee gelegen, und während einer von uns mit Dusche und Wäsche waschen beschäftigt ist, nutzt der andere die Zeit, ein wenig im Zelt zu dösen. Gegen 21:00 Uhr packen wir dann ein weiteres Mal eine Tasche, um in einem Aufenthaltsraum unter anderem diese Zeilen zu verfassen, ohne im Zelt frösteln oder unbequem auf der Tastatur klimpern zu müssen, bevor gut zwei Stunden später der zunächst kalte Schlafsack lockt.



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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung und ich würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen!




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