Reisetagebuch

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2013-06-22

57. Tag: 82 Kilometer (Gesamt: 4142)

Auch der neunte Samstag der Reise verläuft nach gewohntem Muster. Der Wecker ertönt um 08:00 Uhr, wir frühstücken in unserer Hütte, und es ist 11:00 Uhr, als wir starten. Beginnt der Tag zunächst bei aufgelockerter Bewölkung und zeitweise sonnig, so zieht es sich im Tagesverlauf immer weiter zu. Unseren Mitstreiter des Vortags bekommen wir nicht mehr zu Gesicht. Er ist Frühaufsteher und sein Rad bereits verschwunden, als wir den morgendlichen Gang ins Bad antreten. Entsprechend der Empfehlung des Bremer Nordkaptrios, das wir ebenfalls keine 24 Stunden zuvor kennen lernten, ist es unser Ziel, eine Unterkunft mit dem Namen Suolovuopmi Fjellstue auf halbem Wege zwischen Kautokeino und Alta zu erreichen. Der Wind unterstützt uns abermals beim Vorankommen, doch gute 600 Höhenmeter sorgen dafür, dass wir nicht in einen Geschwindigkeitsrausch verfallen. Über die E93 geht es entlang einer Hügelkette. Zur Rechten im Tal haben wir den Alta-Kautokeino Fluss, der sich verästelt und wieder zusammen fließt, ansonsten wachsen Birken rechts und links der Straße; von Tannen ist nichts mehr zu sehen.
Gegen 16:00 Uhr ist das Ziel erreicht. An der Straße ist ein Café ausgewiesen, an einem Hang stehen ein paar rote Holzhütten, ansonsten zwei größere Gebäude. In dem einen bekommen wir ein Zimmer, in dem anderen widmet man sich der Beköstigung der Gäste. Der aufgeschlossene junge Mann, der uns bedient, klärt uns darüber auf, dass hier, in der Nähe zu Finnland, noch alles verhältnismäßig preiswert sei, wenngleich mein Empfinden ein anderes ist. Entsprechend meiner Kalkulation sollte der Betrag, den wir hier lassen, für drei Tage reichen. Wie auch immer, wir erfahren viel über die Region, dass einst alle 30 Kilometer eine Fjellstue, ein Gästehaus für Wanderer, existierte, von denen die meisten mittlerweile geschlossen oder verfallen sind, und speisen vorzüglich Dinge, die die Umgebung hergibt: Rentier, Lachs, Kräuter, Beeren, dazu selbst gebackenes Brot; am liebsten möchten wir gar nicht aufhören in uns hineinzustopfen, doch irgendwann ist der Sättigungszeitpunkt erreicht und der Zeitpunkt gekommen, der Abendbeschäftigung, dass heißt dem Geklapper auf der Tastatur, nachzugehen.





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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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