Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-03

68. Tag: 71 Kilometer (Gesamt: 4820)
Strecke: Edinburgh (10:30 Uhr) - Innerleithen (20:00 Uhr)
Wetter: bewölkt, max. 16°, Wind aus SW

Trotz der über uns hinweg donnernden Flugzeuge werden wir vom Wecker um 08:00 Uhr aus dem Schlaf gerissen – wahrscheinlich hat uns die Fahrt nach Edinburgh ausreichend geschafft. Mangels Reserven vom Vortag fällt das erste Frühstück auf dem Campingplatz dürftig aus – eine Banane für jeden und einen Schluck Kaltes aus der Flasche. In einem Mc Donalds der Kaffeebuden gibt es in der Stadt einen Eimer des Gebräus für jeden, dazu ein Gummibrötchen, das nicht lange anhält, dann stürzen wir uns in das Getümmel der Hauptstadt Schottlands. Mit dem Rad mogeln wir uns mal vorbei an den Bussen, bei nächster Gelegenheit über den Bürgersteig – irgend jemanden scheinen wir immer im Wege zu stehen, zumindest schnappe ich zwischendurch ein „f...ing cyclists“ auf, messe dem aber auch keine zu große Bedeutung bei. Überwiegend kommt man uns freundlich entgegen, wenn wir die Leute grüßen oder ihnen im Vorbeifahren zulächeln.
Nach ein paar Fotos auf der Straße kommen wir in einer Fußgängerzone an einem Outdoor Ausstatter vorbei, wo ich eine Solarzelle zum Aufladen unserer Stromversorgung erstehe. Anschließend verlassen wir auf kürzestem Wege die Stadt und sind letztendlich froh, als es um uns herum ruhiger wird. Über Radwege durch Grünanlagen gelangen wir in das gut 20 Kilometer entfernte Dalkeith, wo wir auf ein älteres Ehepaar stoßen, deren Zelt ein paar Stunden zuvor noch neben unserem stand. Wir wechseln ein paar Worte und bekommen heraus, dass die beiden von Inverness aus gestartet sind und wie wir nun Richtung Süden radeln, wobei ihre Reise in Portland, ihrem Wohnort, enden soll. Auch wenn sie für den Tag das gleiche Ziel haben wie wir, so fahren wir getrennt. Der weitere Weg führt uns eine Hügelkette entlang, und nach dem Wechsel auf die andere Seite wird es deutlich attraktiver um uns herum. Der Himmel ist zwar immer noch grau, aber die gleichfarbigen Häuser verschwinden, statt dessen weitläufige Wiesen und Felder an den Hängen, auf denen Schafe, Kühe und Pferde weiden. Als auch noch die Sonne durchkommt, bräuchte an sich nur noch der Wind abgestellt werden, der uns weiterhin entgegen bläst und das Fortkommen zu einer erniedrigenden Angelegenheit werden lässt; man strampelt und strampelt und blickt man zurück, so ist überhaupt nicht zu sehen, wozu man sich so angestrengt hat – eine undankbare Sache.
Wie auch immer, gegen 18:30 Uhr erreichen wir unseren Zielort, steuern ein Hotel an und kehren ein für eine warme Mahlzeit, bevor wir nach anderthalb Stunden das Zelt neben dem aufschlagen, das bereits am Morgen nebenan stand. Es folgt ein wenig weiterer Smalltalk mit den Nachbarn, noch ein paar Probleme mit den Duschmünzen, die die hellen Minuten des Tages nutzlos verrinnen lassen, dann liegen wir in den Schlafsäcken und strapazieren die Akkus der Rechner.



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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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