Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-06

71. Tag: 87 Kilometer (Gesamt: 5054)
Strecke: Seahouses (09:30 Uhr) - Blyth (19:00 Uhr)
Wetter: leicht bewölkt, circa 23°, Wind aus SW

Am Samstag weckt das Smartphone wieder zuverlässig – der Tag beginnt um 07:00 Uhr und wir wollen das schöne Wetter nutzen. Den Campingplatz verlassen wir zweieinhalb Stunden später, doch beim Einkauf im Supermarkt vergehen 30 Minuten, ohne dass wir großartig etwas davon haben. Die Hälfte dessen, was Ute aus den Regalen räumt, verzehren kurze Zeit später auf einer Bank am Hafen von Seahouses. Anschließend folgen wir der Beschilderung des C&C (Coast & Castles) Radwanderweges, der sich mit dem deckt, was uns die Navis auf dem Lenker anzeigen. Direkt entlang der Küste bremsen uns Gegenwind, Hügel und Gatter aus, die ein Weglaufen der Schafe und Rinder verhindern sollen; uns zwingen sie jedes Mal aus dem Sattel, um die Ketten und Riegel zu öffnen und nach dem Passieren wieder zu verschließen. Auch sonst haben wir den Eindruck, dass der Radwanderweg dem Wanderer ohne Zweirad eher entgegenkommt als dem Radler. Doch egal, es sind zahlreiche Pedalisten unterwegs, die Strände sind gut besucht, und bei blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen mögen wir uns nicht beklagen.
Nach 35 Kilometern lädt eine Bank in Gedenken an Michelle Turnbull zum Verweilen ein. Wir wissen zwar nicht, was die Dame wem auch immer bedeutet haben mag, es gab auch bereits attraktivere Orte als den auf der Rückseite der Schnellstraße, doch uns ist nach einer kleinen Verschnaufpause, und so nehmen wir Platz. Der Wegproviant wird weiter dezimiert, die Erinnerungen an den Vortags werden in Worte gefasst, und schnell ist eine Stunde in der Sonne vergangen.
Der weitere Verlauf der Strecke verläuft durch weniger attraktives Terrain; Newcastle wirft seine Schatten voraus. Industriegebiete, Arbeitersiedlungen, große Ein- beziehungsweise Ausfallstraßen, nichts was man unbedingt gesehen haben muss. In Blyth suchen wir vergeblich einen Campingplatz, stoßen statt dessen auf eine neue Wegführung, Geschäfte, die den Eindruck machen, dass sie nie wieder öffnen werden, finden eine Pizzeria, in der wir ein paar Pfund lassen, und landen schließlich in einem Pub, welches auch B&B anbietet. Nach der Dusche setzen wir uns noch runter in den Barraum, lassen die Rechner nicht ungenutzt und erfreuen uns an dem Musikmix, der lautstark durch den Schankraum wabert.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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