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Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-14

79. Tag: 68 Kilometer (Gesamt: 5645)
Strecke: Gedney Broadgate (10:15 Uhr) - Sandringham (17:00 Uhr)
Wetter: unterschiedlich bewölkt, max. 24°

Auch wenn wir von nächtlichen oder morgendlichen Gewittern verschont bleiben, im Gegensatz zum Vortag bleibt es zunächst bewölkt und es ist nicht mehr gar so warm. Dennoch, es reicht, um ohne Pullover zu starten und die einheimische Bevölkerung, der wir auf der Straße begegnen, scheint es ebenso gelassen zu nehmen. Man grüßt uns freundlich, der eine oder andere winkt uns zu.
Es gibt allerdings einige Phänomene im Lande, die sich mir wohl nicht erschließen. Zunächst ist da die Unsitte in den Supermärkten, mit zweifelhaften Angeboten zu locken: ein Teil kaufen, ein zweites gratis dazu erhalten – an sich ist es überflüssig, es zu erwähnen, der Vollständigkeit halber und um Missverständnisse auszuschließen, trotzdem der Hinweise, dass der Preis ohne Inanspruchnahme der Dreingabe eine Unverschämtheit darstellt. Das zweite Mysterium im Lande sind für mich die Friedhöfe. Um fast jede Dorfkirche herum stehen verwitterte Grabmale, es gibt jedoch kaum welche jüngeren Ursprungs. Dass hier nicht mehr gestorben wird, danach sieht es zumindest auf der Straße nicht aus. Möglicherweise liegt es daran, dass ein Zusammenhang mit der zuerst genannten Beobachtung besteht und die Bestattung einfach zu teuer ist – „buy 1, get 1 free“ rechnet sich beim Sargschreiner oder wer sonst sich das Geld einstecken will in den meisten Fällen nicht so richtig.
Transparenter geht es bei unserem Mittagessen zu. Wir landen in einem Restaurant, in dem wir am Buffet frei die Tellergröße wählen können nach der abgerechnet wird, jeder Teller wird einzeln berechnet (natürlich ohne Option auf Nachschlag), und wir haben nicht den Eindruck, dass irgend jemand übervorteilt wird.
Ansonsten bringt der Tag keine großen Neuigkeiten. Es bleibt flach, wir radeln über wenig befahrene Feldwege, und auf dem ersten Campingplatz, den wir ansteuern, will man keine Gäste haben, die im Zelt nächtigen. Der nächste Platz ist jedoch keine zwei Kilometer weit entfernt, und während wir draußen sitzen und das Tagebuch mit Leben füllen, machen wir die Bekanntschaft mit einem netten Ehepaar aus Liverpool. Wahrscheinlich hätten wir noch die Nacht hindurch weiter Erlebnisse und Meinungen austauschen können, wir kommen von einer Anekdote zur nächsten, die Zeit verfliegt einmal mehr und ehe wir uns versehen ist es dunkel, als wir nach mehreren Anläufen der Verabschiedung im Zelt landen und auch diese Zeilen noch ihren Weg in das Internet finden.




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