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Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-15

80. Tag: 86 Kilometer (Gesamt: 5731)
Strecke: Sandringham (10:30 Uhr) - Reepham (19:00 Uhr)
Wetter: sonnig, 26°

Montag Morgen – wie die vergangenen Tage auch ertönt der Wecker um 07:30 Uhr. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint, und alles deutet auf einen viel versprechenden Tag hin. Von unserer letzten Bekanntschaft erhalten wir nicht nur die Akkus aufgeladen zurück, nein, als Zugabe gibt es noch zwei Energie Riegel. Das Pärchen selbst hat an diesem Morgen weniger Glück. Sie hatten eine Besichtigungstour zu einer Sehenswürdigkeit geplant, doch als wir uns verabschieden streikt der Wagen – die Batterie ist leer.
Für uns geht es zunächst schattig durch ein Waldgebiet, anschließend über Feldwege ein Stück parallel die Küste entlang. Von einigen Hügeln aus sehen wir die See, ansonsten bleibt sie in zumeist 5 Kilometer Entfernung verborgen, bis die Route weiter in das Inland abknickt.
In Burnham Market ist auf der Straße einiges los, es gibt einen Second Hand Markt auf einer Wiese im Dorf, wir jedoch stellen uns in einer Bäckerei an und erstehen einige Leckereien. Dazu noch ein Schälchen Erbeeren vom Metzger nebenan, Getränke aus dem Supermarkt, und die Wegzehrung scheint gesichert. Den nächsten Stopp legen wir in Walsingham ein und bekommen einen Vorgeschmack, was uns auf dem Pilgerweg in Nordspanien erwarten könnte. In dortigen Kloster gibt es einen Schrein zu besichtigen, eine Schulklasse muss die Erklärungen über sich ergehen lassen und im Dorf gibt es ein Souvenirladen für die Besucher, denen nach einem Andenken zumute ist. Uns hingegen ist eher nach einer handfesten Stärkung zumute, diese am Besten im Schatten und mit der Möglichkeit, in horizontaler Position ein wenig zu dösen, ohne dass religiöse Besucher Anstoß daran nehmen könnten. Fündig werden wir damit an einem Bach in Fakenham. Nach gut 50 zurück gelegten Kilometern lassen wir es geruhsam angehen, bevor wir eine Stunde später gegen 16:45 Uhr erneut starten. Bei noch immer blauem Himmel erreichen wir anderthalb Stunden später einen Campingplatz. Zumindest steht ein entsprechendes Schild am Straßenrand. Rezeption und Pub sind eins, ebenso das Sanitärgebäude und das Futtermittellager für die Hühner, die hinter der Zeltwiese umher laufen, wobei der Bretterverschlag lediglich ein Klo enthält. Es gibt weder ein Waschbecken, geschweige denn eine Dusche, und so treten wir Minuten später erneut in die Pedalen. Nicht, dass uns der fehlende Luxus gänzlich gefehlt hätte, aber selbst auf dem Bauernhof wenige Tage zuvor machte die Toilette einen gepflegteren Eindruck als das, was man uns hier für 8 Pfund die Nacht anbot. Weitere 15 Kilometer weiter finden wir in Reepham eine Unterkunft, die uns eher zusagt. In einem betagteren Hotel sind noch Zimmer frei, und so stehen um kurz nach 19:00 Uhr unsere Packtaschen in einem der Räume. Knapp zwei Stunden später sitzen wir im Pub auf der anderen Seite des Marktplatzes, vor uns Gläser mit Radler und Limonade gegen den Durst sowie Deftigem zum Abendbrot. Nachdem alles geleert ist und es sich draußen abgekühlt hat, zieht es uns in das angemietete Zimmer, in dem ein fehlender Internetzugang jedoch dafür sorgt, dass die fabulierten Zeilen nicht unverzüglich ihren Weg an den angedachten Speicherort finden.



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Zurzeit sind 2 Veranstaltungen geplant, die Liste unter Vorträge, in der Sie Details zum Wann, Wo und Worüber finden, wird jedoch ständig aktualisiert.
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