Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-21

86. Tag: 29 Kilometer (Gesamt: 6136)
Strecke: Dover (10:15 Uhr) - Wissant (16:15 Uhr)
Wetter: leicht bewölkt, später sonnig, 24°

Da unsere Unterkunft in Dover ohne Frühstück ist, stehen wir um 10:30 Uhr im Ort in der Bäckerei, um eine Kleinigkeit für den Start in den Tag zu erstehen. Dem Gang zum Bäcker folgt der in den Supermarkt, da noch einige Pfund unterzubringen sind, dann kurbeln wir in Richtung Fähre. Die Tickets sind schnell erstanden, die Kreditkarte mit weiteren 50 Pfund belastet, doch bis wir loskommen, vergehen noch ein Weilchen. Zunächst ist es ein älteres Pärchen aus Frankreich, mit dem wir die Zeit verstreichen lassen. Die beiden waren zwei Wochen lang mit dem Tandem im Süden Englands unterwegs, nun geht es für sie zurück, 50 Kilometer nördlich von Paris. Anschließend folgt die Fahrt über das Hafengelände. „Folgen Sie einfach der roten Markierung am Boden und checken Sie in dem Drivers Reception Gebäude ein, wo man Ihnen die Spur mittteilt.“
Gesagt, getan, letztendlich sind es drei Kilometer die wir zurücklegen, bevor die Räder auf die Rampe des Bootes erreichen. Die Überfahrt selbst dauert 1¾ Stunden, die wir im Gespräch mit Deutschen um uns herum plaudernd unter freiem Himmel verbringen; dann liegen die 40 Kilometer Luftlinie hinter uns und wir verlassen zusammen mit den Tandemfahrern als letztes das Deck und betreten gegen 14:30 Uhr wieder kontinentales Europa.
Der Weg nach Calais verläuft ähnlich wie auf der britischen Seite, nur umgekehrt. In einer weitläufigen Schleife werden wir in den ersten Kreisverkehr geleitet, an dem die Verabschiedung von dem französischen Pärchen ansteht. Noch ein Erinnerungsfoto, dann geht es für die beiden Richtung Inland, für uns den Strand entlang. Zwar ist es diesig und es weht ein strammes Lüftchen, doch es ist angenehm warm und die Leute treibt es in Scharen an den Strand. Nach 10 Kilometern endet für uns die sonntägliche Spazierfahrt und es folgt der anstrengendere Teil. Richtung Wissant wird es hügeliger, und als wir in dem Ort ankommen schlage ich Ute vor, uns mit einem Eis zu belohnen. Ihre Hinweise ignorierend lassen wir zwei Gelegenheiten aus, bevor wir die Räder auf der Promenade vor einem Eiscafé parken. Wie es der Zufall will, treffen wir dort auf Hilde und Hajo, einem Pärchen aus der Nachbarschaft Kölns, das wir, wo auch sonst, vor Jahren auf der Anreise nach Formentera kennen lernten. Gut, so ganz unvorbereitet war das Aufeinandertreffen an dieser Stelle nicht, aber Hajo und ich weihen die Frauen erst später ein, dass wir im Vorfeld gewisse Vorbereitungen trafen, die aber weder den Planungen unserer Bekannten noch den eigenen maßgebliche Anstrengungen abverlangt hätten. So genießen wir mal wieder einen Nachmittag zu viert, sehen von einer Weiterfahrt in das knapp 20 Kilometer entfernte Wimereux ab und hängen auch noch den Abend hinten an, nachdem die Nacht im gleichen Quartier, einer kleinen Pension, in der noch eines der vier Zimmer leer steht, arrangiert ist.
Das Einzige, was unter dem Zusammentreffen leidet, ist die Berichterstattung, so dass sowohl die Tour durch London als auch unser Eintreffen in Frankreich in das Hintertreffen geraten – alles hat halt seinen Preis.



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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Zurzeit ist eine Veranstaltung geplant, die Liste unter Vorträge, in der Sie Details zum Wann, Wo und Worüber finden, wird jedoch ständig aktualisiert.
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Ich freue mich über Ihren Besuch und bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen!




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