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Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-31

96. Tag: 91 Kilometer (Gesamt: 6841)
Strecke: Chécy (10:30 Uhr) - Candé-Sur-Beuvron (19:45 Uhr)
Wetter: vormittags bewölkt, nachmittags sonnig, 28°

Der Mittwoch ist geprägt von Begegnungen. Auf dem Campingplatz unterhalten wir uns vor dem Aufbruch noch mit unseren Zelt Nachbarn aus Dresden und aus Thüringen, wobei uns ersteres Ehepaar noch einmal in Orléans vor der dortigen Kathedrale über den Weg läuft.
In der Stadt selbst, die wir nach einer guten halben Stunde Fahrt weiter den Kanal entlang erreichen, begegnen wir einer Familie aus Berlin, deren Radreise hier endet und die den Bahnhof sucht. Die vier kommen von der Atlantikküste und nach einem Stück durch die Stadt trennen sich unsere Wege, nachdem wir einen Supermarkt entdecken.
Nachdem wir das Denkmal der Jungfrau von Orléans, die die Stadt einst aus einer Belagerung befreite, hinter uns lassen, lernen wir ein frisch verheiratetes Pärchen aus England kennen. Die beiden kennen sich zwar bereits seit 20 Jahren und haben zwei 16 und 18 Jahre alte Kinder, doch nun sind sie sich sicher, dass ihr Zusammenleben auch amtlich besiegelt sein sollte. Den Flitterwochen voran ging eine Feier mit 200 Gästen am zurück liegenden Wochenende, und an diesem Tag beginnt ihre Reise die dort enden soll, wo die Familie aus Berlin startete. All dies und noch vieles mehr erfahren wir auf den Kilometern, die wir gemeinsam über den Loire Radweg fahren. Irgendwann bleiben die beiden zurück. Ihr Tagespensum deckt sich nicht mit dem unseren und sie haben noch mehr Bedarf an Fotostopps als wir, die bereits einige Fluss und Feld Motive eingefangen haben.
Bei einer Rast an einer Imbissbude stellen wir nach der Begrüßung einer Familie am Nachbartisch fest, das diese sich untereinander in Deutsch unterhalten, und so kommen wir auch mit ihnen ins Gespräch. Das Ehepaar mit den beiden Söhnen kommt aus Wiesbaden und startete ebenso wie das englische Pärchen in Orleans und es zieht sie Richtung Atlantik. Kaum haben sie ihren Platz verlassen, lernen wir die Nachfolger ihrer Sitzgelegenheit kennen. Das Pärchen aus Paris kommt aus der Gegenrichtung, will noch einen Tag radeln und den Rest der Strecke per Bahn bewältigen, da ihnen der Weg in die Stadt hinein nicht attraktiv genug ist – nach dem, was wir davon gesehen haben, eine nachvollziehbare Entscheidung. Wir tauschen noch unsere Visitenkarten, erhalten eine Einladung für den Fall, dass wir noch mal nach Paris kommen, dann folgen wir der Loire weiter bis Blois. Unterwegs auf dem gut beschilderten Radweg begegnen wir weiteren Reiseradlern, belassen es aber bei einem flüchtigen „bon jour“. In Blois selbst sehen wir auf am anderen Ufer des Flusses einen der ins Auge gefassten Campingplätze, doch es widerstrebt uns, die gut drei Kilometer zurück zu radeln, um sie am nächsten Tag erneut zu bewältigen, ohne dass sie uns weiter bringen. Entsprechend nehmen wir noch die nächsten 14 Kilometer in Angriff und erreichen den 4-Sterne Campingplatz, vor dem uns das Pärchen aus Paris gewarnt hat. Im Gegensatz zu den letzten Übernachtungen knüpft man uns hier das Doppelte ab, dafür steht es uns frei, den Swimming Pool noch gut eine Stunde zu nutzen, wovon wir auch Gebrauch machen. Zu guter Letzt schlägt ein Ehepaar aus Thüringen neben uns das Zelt auf, dessen Räder mit den gleichen orange farbenen Taschen behängt sind wie die unseren, womit wieder Gesprächsstoff hergestellt ist und es nicht lange dauert, bis es dunkel wird und auch unser Tag sein Ende findet.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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