Reisetagebuch

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Bilder

2015-08-10

1. Tag: 98 Kilometer (Gesamt: 98); 903 Höhenmeter, 252 Meter max. Höhe
Strecke: Köln (10:15 Uhr) - Niedergüdeln (Nähe Betzdorf; 18:00 Uhr)
Wetter: vormittags stark, nachmittags leicht bewölkt, 26°

Die Räder rollen wieder - für mehr als nur eine Feierabendrunde oder ein verlängertes Wochenende! Unglaublich! Welch ein Gefühl! Freiheit, Abenteuer - Euphorie pur, auch wenn ich mein Glück noch gar nicht so richtig fassen kann.
Gut, bis ich wirklich in Tritt komme, vergeht noch mal ein Viertelstündchen, da ich mich entschließe, noch runter an den Rhein zu radeln. Ein paar Abschiedsfotos mit bekanntem Hintergrund aufnehmen. Am Zündorfer Marktplatz stoße ich dabei auf die ersten Gleichgesinnten und bitte sie, einmal auf den Auslöser zu drücken. Die drei, die ich da beim Kaffee Trinken störe, kommen aus Bad Honnef und haben die erste Hälfte ihres Ausflugs schon hinter sich, während vor mir noch so gut wie die ganze Tour liegt. Wie es so geht, ein Wort ergibt dabei das andere, und es dauert nicht lange, da berichte ich, wo mich meine Wege hin führen sollen, dann geht es aber wirklich los.
Die ersten 20 Kilometer unterscheiden sich kaum von sonstigen Runden durch die Nachbarschaft. Vertrautes Gelände - über die Felder an den Sieglarer See, dann weiter nach Siegburg, wo entlang der Sieg deren Quelle, die Stadt Siegen sowie das Siegerland weitere Ziele darstellen - Sieg auf der ganzen Linie, quasi, muss aber trotzdem erst mal geschafft werden. Die ersten Kilometer am Fluss bekomme ich ein paar Regentropfen ab, ansonsten bleibt es trocken. Zumindest, so lange ich radle, aber ist ja auch schon mal was wert. Die Fotos unterwegs leiden zwar ein wenig darunter, dass die Sonne sich nicht richtig durchsetzen kann, aber zumindest der Wind meint es nicht schlecht mit mir. Er bläst mir in den Rücken, so dass ich recht mühelos voran komme. Ist mir die Strecke bis Eitorf noch einigermaßen bekannt, drei Mal führten mich meine Wege auf Tagestouren bis dorthin, so sind die Kilometer bis Au schon schwächer in Erinnerung. Im März 2012 habe ich mich einmal bis dorthin aufgemacht, um mich auf dem Rückweg der Bahn anzuvertrauen. Die anschließenden knapp 20 Kilometer sind dann tatsächlich Neuland für mich, wobei der Radweg zwischen Au und Niederschelderhütte laut Beschilderung seine Tücken hat, da noch nicht fertig gestellt. Die Empfehlung ist, auf diesem Abschnitt auf die Bahn umzusteigen, doch ich bleibe meinem Vehikel treu, mache dafür aber auch Bekanntschaft starker Steigungen, die mich aus dem Sattel zwingen, wie es auch bereits zuvor einen Hügel gab, der mir die Grenzen meiner Kondition aufzeigte. Ansonsten, von gelegentlichen kürzeren Anstiegen abgesehen, eine ideale Etappe für den Einstieg. Verpflegungstechnisch bereitet der erste Tag ebenso keine Probleme, im passenden Moment ist stets ein Supermarkt nicht fern, um Getränkevorräte aufzufüllen, und mit einem Plätzchen für die Nacht stellt es sich auch nicht anders dar. Ein wenig abseits der Straße entdecke ich ein Feld, dass nicht komplett von der nahen Straße aus einzusehen ist, wo ich das Zelt aufschlage, mir das Wasser für die Dusche und die erste Wäsche aus der Sieg zapfe, nur ob Unterhose, T-Shirt, Handschuhe, Hand-, Hals- und Kopftuch trocknen, da habe ich meine Zweifel. Kaum ist der Rechner ausgepackt und die ersten Zeilen getippt, da geht ein kräftiges Gewitter nieder und es stellt sich die Frage, ob ich den Kocher noch anschmeiße oder es ein weiteres Brötchen gibt.



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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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