Reisetagebuch

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Bilder

2016-06-05

36. Tag: 33 Kilometer (Gesamt: 2464); 160 Höhenmeter; 52 Meter max. Höhe
Strecke: Reykjavík (11:30 Uhr) – Reykjavík (17:30 Uhr)
Wetter: bewölkt, 14°, 4 Bft. S

Der „Ruhetag“ tut gut. Es ist 08:30 Uhr, als ich aus dem Schlafsack krieche. Rund um mich herum werden Zelte abgebaut, sofern sie es nicht bereits sind. Ich lasse es gemächlich angehen. Beim Frühstück kopiere ich mir aus den bestehenden Routen für das Navi einen Rundkurs zusammen, bringe ein wenig Ordnung in meine Ausrüstung, dann geht es los. Ohne Zeltabbau, ohne Taschen packen, ohne klamme Wäsche überzuziehen.
Die Besichtigungstour kann ich nur weiterempfehlen. Nicht einmal lande ich auf einer Schnellstraße. Wo eine kreuzt, gibt es entweder eine Überführung, Unterführung oder Ampel. Der überwiegende Anteil der Strecke verläuft abseits des motorisierten Verkehrs, trotzdem auf Asphalt. Einige Parks liegen am Wegesrand, zahlreiche Kinderspielplätze, ebenso aber Orte mit Geräten zum Austoben für die Großen sowie Sitzgelegenheiten für die, die Entspannung suchen. Ansonsten unterscheidet sich Reykjavík nicht deutlich von anderen Städten, die ich besichtigte. Zweckmäßige Wohnsilos, weniger ansehnlich, Siedlungen, die man eher bevorzugen würde, kann man es sich leisten, moderne Bürogebäude mit viel Glas, betagtere Gewerbegebiete, in denen mehr Wellblech verbaut wurde. Was auffällt: die Architekten jüngerer Bauwerke haben Geschmack. Zumindest trafen sie meinen. Ob Hallgrímskirkja, die Kirche mit den stilisierten Basaltsäulen, Harpa, die Konzerthalle, oder das Rathaus in schlichtem Beton – es wirkt modern, unaufdringlich, passt zur Natur des Landes. Schlicht und dennoch beeindruckend.
In der Altstadt geht es rummelig zu, am Hafen erst recht. Viele Geschäfte haben geöffnet, Bars, Cafés, Restaurants ohnehin, und an den Kais wird zelebriert – Seamen's Day, der Tag der Seeleute. Die Rettungsbrigade präsentiert Technik und Einsatzszenarien, musiziert, viele Schiffe sind mit bunten Wimpeln geschmückt.
Wer meine Runde als Vorlage nutzen will, der sei gewarnt. In der Altstadt setze ich mich wiederholt über Einbahnstraßenregelungen hinweg, bleibe aber ungeahndet. Einzig kleines Manko des Tages: das Wetter. Es ist stark bewölkt, zum Fotografieren fehlt Licht, Regen bleibt jedoch aus. Versöhnlicher stimmt hingegen die Prognose für den folgenden Tag: 10 Sonnenstunden sind angekündigt, anschließend jedoch mehr oder weniger intensive Bewölkung, gelegentliche Duschen inklusive. Mal hoffen das dort, wo es mich als nächstes hin verschlägt, der blaue Himmel sich durchsetzt und sommerliche Temperaturen vorherrschen.



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