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Reisetagebuch

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Bilder

2016-06-08

39. Tag: 74 Kilometer (Gesamt: 2697); 268 Höhenmeter; 234 Meter max. Höhe
Strecke: Brúarfoss (09:15 Uhr) – Stykkishólmur (16:30 Uhr)
Wetter: bewölkt, 11°, 3 Bft. N

Einmal mehr ein Tag, der mich begeistert. Zwar muss ich auf einen blauen Himmel verzichten, dafür werde ich landschaftlich entschädigt. Erloschene Vulkane, Wasserfälle, beeindruckende Täler. Dazu in wüsten Geröllfeldern auf engstem Raum eine ganze Reihe unterschiedlicher Grüntöne: hell, dunkel, neonfarben – dazwischen zig verschiedene Nuancen. Anstatt die Halbinsel Snæfellsnes ganz zu umrunden, ziehe ich eine Abkürzung über zwei Pässe vor. Laut Reiseführer ist sie ein Querschnitt Islands. Alles, was das Land zu bieten hat, findet sich hier auf kleinstem Raum. Wozu aber mit der komprimierten Variante abgeben, wenn man das volle Programm haben kann. Hoffe ich zumindest weiterhin, dass mir nichts dazwischen kommt. Und falls doch, so gibt es bislang keinen Grund, irgendetwas zu bereuen. Noch immer zieht mich das, was ich sehe und erlebe, in meinen Bann. Auf der südlichen Seite der Halbinsel ist es ein Wettrennen mit isländischen Pferde, das ich mir liefere. Nachdem sie mich wahrgenommen haben, galoppieren sie mir voraus, soweit es die weitläufige Weide zulässt. Auf der Nordseite Snæfellsness sind es die Schären, die vor der Küste liegen, sowie der faulige Geruch, der zeitweise in der Luft liegt. Für alle Sinne ist etwas dabei! Und auch die Kontakte kommen nicht zu kurz. Von einem Rastplatz aus winken mir Leute zu, ich winke zurück und nur Augenblicke später stehe ich neben ihnen. Belgier. Sie sind mit der gleichen Fähre wie ich angereist. Ihre Wohnmobile waren mir bereits auf dem Campingplatz in Egilsstaðir aufgefallen. Wie Busse. Mit Waschmaschine und Fahrrädern oder Motorrollern in der eingearbeiteten mitrollenden Garage. Doch egal. Ich erhalte Kaffee, Kekse und Süßigkeiten angeboten, man ist interessiert an meinem Liegedreirad, Fotos werden geschossen und wir stellen fest, dass unsere Routen sich gar nicht so sehr unterscheiden.
Um kurz nach 15:00 Uhr ist mein Tagesziel, Stykkishólmur erreicht. Zunächst steuere ich den Supermarkt an, dann wird die Geldbörse am Automaten aufgefüllt und als ich an den Hafen gelange stelle ich fest, dass ich Augenblicke zu spät dran bin. Die Fähre, die mich über den etwa 50 Kilometer breiten Fjord bringen soll, legt gerade ab. Am Ticketschalter bekomme ich schließlich heraus, dass sie zweimal täglich verkehrt. Um 09:00 Uhr sowie um 15:45 Uhr. Schade. Heißt es am nächsten Morgen: früh aufstehen. Hatte mich schon fast auf eine Übernachtung auf halber Strecke eingestellt, auf der Insel Flatey. So bleibt mir der Weg ein paar hundert Meter zurück zum Campingplatz von Stykkishólmur – nach einer Portion Fish & Chips am Hafen. Besser als das, was ich aus England in Erinnerung habe. Dann folgt das Standardprogramm sowie nach zwei Tagen ohne Strom das Aufladen der Akkus. An Ironie nach den Duschen aus dem Wassersack grenzt das, was ich hier bewirtschaftet vorfinde: die Kabinen sind zwar von der Seite her umbaut, ansonsten aber unter freiem Himmel. Immerhin ist die Wassertemperatur regulierbar. Ich stelle mir nur vor wie es ist, wenn es regnet. Nein, nicht das Duschen selbst, aber irgendwann will man sich ja auch mal abtrocknen. Und da gibt es keine direkte Tür, die in einen Raum führt, der auch von oben Schutz bietet. Zum Glück ist es aber trocken.



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