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Reisetagebuch

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2019-04-22

1. Tag: 79 Kilometer (Gesamt: 79); 250 Höhenmeter; 94 Meter max. Höhe
Strecke: Köln (10:00) – Bonn – Remagen - Andernach – Neuwied (18:30)
Wetter: sonnig, 25°

Ostermontag. Wie viele unserer Touren an diesem Tag bereits endeten? Ich zähle nicht nach. Eine Hand voll dürften es mittlerweile sein, doch mit dieser verhält es sich anders. Sie startet an diesem Montag. Länger dauern sollte sie außerdem. Wie lange? Bleibt abzuwarten. Ein konkretes Datum gibt es nicht, doch warum den Kopf über die Zukunft zerbrechen? Einstweilen wird die Gegenwart genossen, was nicht schwer fällt. Strahlend blauer Himmel, Vogelgezwitscher, um uns herum jede Menge gut gelaunter Menschen, viele mit dem Rad, viele mit elektrischer Unterstützung, wenige mit Übernachtungsgepäck. Das der Wind aus der falschen Richtung weht? Nun ja – kostet ein wenig Anstrengung, fällt aber für mich in die Kategorie, die Kirche im Dorf zu lassen. Immerhin radeln wir im letzten Aprildrittel in T-Shirt und kurzer Hose. Und das, ohne zu erfrieren.
Die Strecke? Bekannt. Wie letztes Jahr, zur SPEZI, wie Mitte Januar, als ich Richtung Frankfurt startete, wie 2011, als wir uns auf dem Weg nach Barcelona mit dem Radreisevirus infizierten und wie einige Male dazwischen. Über die Felder bis zur Siegmündung, dann den Rhein entlang. Weil uns die Strecke dort besser gefällt, ab Bonn am linken Flussufer. Vorbei an Siebengebirge, Rolandseck, Ahrmündung und was sonst noch alles dort zu finden ist.
Besondere Vorkommnisse? Auf den ersten Metern begleitet uns eine Freundin von Ute, dann sind wird allein. Allein? Nicht direkt, nur in der Vielzahl derer, die sonst noch die Wege bevölkern, entdecken wir kein vertrautes Gesicht. Dafür anderes. In Bonn wird in der Heerstraße die Kirschblüte begutachtet beziehungsweise das, was von ihr übrig ist, in Bad Breisig ein Eis geschlabbert, ein anderer Liegedreiradler interviewt (eventuell kreuzen sich unsere Wege auf der SPEZI erneut) sowie ein Blick auf das Rathaus geworfen und in Andernach auf dem Marktplatz das Taschentelefon gezückt. Anmeldung bei der guten Seele des Kanuclubs in Neuwied, dass wir um halb sieben am Bootshaus eintrudeln werden. Ich hatte im Vorfeld der Tour gefragt, ob wir für eine Nacht Asyl dort erhalten, die Duschen benutzen dürfen und wurde nicht enttäuscht. Einzig kleiner Haken: zunächst tun wir uns schwer damit, die Auffahrt auf die Brücke zu finden, die uns über den Rhein führt. Im ersten Anlauf steuern wir eine Schnellstraße an, die für Radfahrer gesperrt ist, im zweiten sind wir erfolgreich. Wir brauchen weder voll bepackte Drahtesel Stufen hinauf oder hinunter hieven, müssen keine runden Verkehrszeichen mit rotem Rand und schwarzem Drahtesel ignorieren, erreichen lediglich das Bootshaus nach der kleinen Odyssee mit drei Minuten Verspätung. Halbwegs beruhigt atmen wir durch. Noch niemand da, der auf uns wartet. Eine Viertelstunde ist die Entspannung gewichen und wir greifen erneut zum Telefon. Noch immer ist niemand eingetroffen. Als der Anruf angenommen wird, zunächst Irritation. Vor welchem Bootshaus wir denn stehen? Unser Gastgeber wartet nämlich ebenfalls bereits. Schnell klärt sich das Missverständnis. Es gibt zwei Bootshäuser. Zum Glück liegen sie nicht weit auseinander. Minuten später werden wir in unser Nachtquartier eingewiesen: ein Clubraum, in dem wir uns breit machen dürfen, eine Küche, die uns zur Verfügung steht sowie Toiletten und Duschen. Das letztere für Männlein und Weiblein getrennt sind. Nett, doch für uns überflüssig. Es ist niemand da den es stören könnte, dass nur eine Nasszelle ihrem Namen gerecht wird. Perfekt. Welch ein Einstieg - so darf es gerne weitergehen.



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