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Bilder

2019-06-04

44. Tag: 61 Kilometer (Gesamt: 2097); 310 Höhenmeter; 768 Meter max. Höhe
Strecke: Tengen (10:30) - Donaueschingen - Donauversinkung/Immendingen (17:45)
Wetter: sonnig, 28°

Der Tag beginnt bereits sonnig, kaum brechen wir auf, wird es jedoch richtig warm. 116 Meter Anstieg auf zwei Kilometern bringen den Puls in Wallung. Auf dem Gipfel des Hügels hingegen werden wir belohnt. Der Blick reicht weit über die nächsten Kuppen, im Dunst zeichnen sich im Süden die Alpen ab. Gefühlt müssten wir die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau erreicht haben. Ein angehaltener entgegen kommender Radler kann es zwar nicht hundertprozentig bestätigen, hält meine Vermutung aber für zutreffend. Sicher ist er sich, dass uns bis Donaueschingen kein gleichartiger Hügel erwartet. Sicher, es gehe noch einige Male rauf und runter, jedoch nicht mehr derartig steil.
Die folgende Talfahrt ist anfangs kaum flacher, zieht sich jedoch dreieinhalb Kilometer und führt uns 65 Meter wieder hinunter. Optimale Voraussetzungen, die neuen Bremsbeläge einzubremsen. Bei knapp fünfzig Stundenkilometern kann man schon mal beherzt zugreifen.
Wie bereits ab Radolfzell bleiben wir auf dem Bodensee-Schwarzwald-Heidelberg-Radweg. Für unser Vorhaben keine schlechte Wahl. Im Wesentlichen können wir uns auf die Beschilderung verlassen.
Nach gut dreißig Kilometern ist gegen halb zwei Donaueschingen erreicht. Wir haken die Stadt im Schnelldurchgang ab. Blick auf die Donauquelle, Plausch mit einem Ehepaar, das mit dem Rad den Rhein, das Ruhrgebiet sowie Ostfriesland erkunden will, Einkauf im Supermarkt, Mittagspause im Schlossgarten, Stippvisite am Zusammenfluss von Brigach und Breg, dem zweiten Ursprung der Donau, und schon ist es halb vier.
Die nächsten zwei Stunden folgen wir bei noch immer blauem Himmel Europas zweitgrößtem Strom. Anstiege halten sich in Grenzen. Vor Immendingen dann eine Hinweistafel. Wir stehen kurz vor der Donau Versinkung. Auf einer Länge von zwölf Kilometern taucht der Fluss an 155 Tagen im Jahr ab. Unterirdisch bahnt er sich seinen Weg durch Höhlen, je nachdem kann man durch das Flussbett spazieren. Wir erwischen einen der anderen 210 Tage. Vom viel gepriesenen Naturphänomen ist für uns nichts mitzubekommen. Keine Strudel, kein Gluckern und Glucksen, als ob eine Badewanne leer läuft, kein ausgetrockneter Wasserlauf. Statt dessen aber ein Radler Camping. Ich bin auf Anhieb begeistert, Ute erst nachdem sie erfährt, dass die Toiletten die Nacht über geöffnet sind, eine Dusche existiert und die Bahngleise etwas weiter entfernt sein sollten als an der zunächst anvisierten Zeltwiese in Tuttlingen. Ob auch am nächsten Tag die Sonne scheint? Abwarten. Zumindest für den Nachmittag sind Gewitter angekündigt. Sowie ein Temperatursturz. Aber was soll's – die ersten Kilometer entlang der Donau waren schon einmal vielversprechend.



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