Reisetagebuch

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Bilder

2018-07-21

9. Tag: 45 Kilometer (Gesamt: 475); 596 Höhenmeter; 345 Meter max. Höhe
Strecke: Voss (11:00) – Ulvik (17:30)
Wetter: bewölkt, 23°

Der Start in die zweite Woche gestaltet sich verhältnismäßig unspektakulär. Die Sonne lugt nur selten zwischen den Wolken hindurch, die Landschaft überrascht nicht, bleibt jedoch beeindruckend, und auch am Streckenprofil ändert sich wenig. Im Wesentlichen geht es zweimal Hänge hinauf, zweimal hinab – mittlere Ritzel beziehungsweise Zahnkranz werden so gut wie übersprungen.
Verlaufen die ersten 15 Kilometer entlang der 13, einer stärker befahrenen Straße, auf einem Radweg, so dürfen wir uns ab einem längeren Tunnel wieder auf Nebenstrecken tummeln. Das Verbot, die Röhre durch einen Berg zu benutzen, lohnt sich jedoch. Die Ausweichstraße führt an einem Wasserfall vorbei, von dem wir bereits auf dem Rallarvegen hörten. Mathias und Petra, das Weltenbummlerpärchen, empfohlen uns, dort unbedingt auf die Toilette zu gehen. Gesagt, getan – und den Tipp können wir nur weitergeben. Die moderne Architektur des Häuschens ist eine Sache, was sich hinter den Türen verbirgt, eine andere. Klappt es mit dem Ausscheiden nicht so richtig, so sollte die Ausgestaltung des Aborts zur Entspannung und Inspiration einladen. Über Glasscheiben in der Wand sowie im Boden blickt man auf das über Steine strömende Wasser, das Meter weiter talwärts stürzt.
Wie das Wasser so geht es auch für uns steil den Berg hinunter. Ein paar enge Kehren, und im Nu sind gute 150 Meter Höhenunterschied überwunden. Hätten wir in umgekehrter Richtung geflucht und gekeucht, so gibt es eine Reihe Rennradler, die eigens für den Anstieg anreist sind. So unterschiedlich können Interessenlagen sein.
Auf knapp doppeltem Höhenunterschied dürfen wir uns dann einige Kilometer weiter austoben. Vielleicht nicht gar so steil, viel weniger jedoch auch nicht. Auf etwa sieben Kilometern sehen wir anderthalb Stunden lang Kräutern und Gräsern fast beim Wachsen zu, auf der folgenden Talfahrt bekommen wir dafür um so weniger von dem mit, was uns umgibt.
Um kurz nach fünf schließlich beschließen wir in Ulvik: genug geradelt für den Tag. Der nächste Campingplatz ist zwanzig Kilometer weiter, mutmaßlich bleiben wir auf der Strecke von einem weiteren knackigen Anstieg nicht verschont und die hiesige Zeltwiese endet idyllisch gelegen an einem See – Aussicht auf Berge, Schneefelder und eine frühzeitige Portion Schlaf inklusive.



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