Reisetagebuch

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Bilder

2018-07-22

10. Tag: 62 Kilometer (Gesamt: 537); 592 Höhenmeter; 118 Meter max. Höhe
Strecke: Ulvik (10:00) – Eikhamrane Camping (17:00)
Wetter: bewölkt, 23°

Sonntag – Ruhetag. Passt. Trotz Radelei. Unsere Route verläuft einen Fjord entlang, das Streckenprofil ist so gut wie eben. Der Höhepunkt des Tages ist die Hardangerbrua, eine knapp anderthalb Kilometer lange Hängebrücke, die den Meeresausläufer überspannt: das Bauwerk ist beeindruckend, der Ausblick aus der Höhe erhaben.
Am anderen Ufer gelangen wir in so etwas wie den Obstgarten Norwegens. Äpfel, Kirschen und Pflaumen wachsen am Fuße der aufragenden Tausender, die den Fjord säumen, zuhauf. Wäre uns daran gelegen, wir könnten uns alle paar hundert Meter mit dem, was geerntet wurde, an Verkaufsständen eindecken.
Auf der Straße hingegen wird es beizeiten eng. Ein Streckenabschnitt ist durch eine Ampel geregelt und nur einspurig befahrbar, anderswo steht man schon einmal Schlange, wenn zwei Gespanne mit Campingwagen oder Wohnmobile aneinander vorbei wollen. Ungeachtet gelegentlicher Widrigkeiten auf der Straße genießen wir hingegen das Radeln. Es ist herrlich. Der Kopf ist frei, es plagen keine Alltagssorgen, Zwänge halten sich in Grenzen. In zwei Wochen sollten wir zurück in Köln sein. Wann, wo und wie lange wir irgendwo stehen bleiben, eine Pause einlegen, ist nahezu uns überlassen. Den Busladungen, die von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten gekarrt werden, ergeht es da schon anders. Dass wir auf eine Fähre in Kinsarvik zwei Stunden warten müssen? Egal – verschafft uns nach zweieinhalb Stunden eine ausgedehntere Mittagspause.
Das Übersetzen selbst nach Utne überrascht uns. Wir treffen auf fünf andere Reiseradler und die Überfahrt kostet für uns zwei lediglich neun Euro. Zwei Tage zuvor zahlten wir auf dem Ausflugsdampfer von Flåm nach Gudvangen knapp das zehnfache, während Entfernung und Dauer nur das vierfache betrugen.
Für die restlichen 30 Kilometer brauchen wir nicht länger als für die ersten. Die Strecke bleibt ohne steilere Anstiege, der Untergrund ist durchgängig asphaltiert und der Wind meint es gut mit uns, wenngleich er die dicken nicht wegblasen kann. Hin und wieder kommt jedoch die Sonne durch, so dass es sich bequem im T-Shirt Kurbeln lässt.
Wie es weitergeht? Das Wetter soll sich laut Vorhersage nicht ändern, nach weiteren gut 30 ebenen Kilometern wartet ein erneuter Anstieg ins Fjell auf über tausend Meter Höhe und der Spaß bleibt hoffentlich trotzdem ungebrochen.



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