Reisetagebuch

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Bilder

2018-07-25

13. Tag: 57 Kilometer (Gesamt: 706); 899 Höhenmeter; 925 Meter max. Höhe
Strecke: Flothyl Camping (10:00) – Byklestøylane Camping (17:15)
Wetter: leicht bewölkt, 24°

Der Mittwoch beginnt entspannt. Die Sonne lugt vorsichtig durch die Wolken, auf der Straße ist noch nicht viel los und die ersten fünf Kilometer radeln sich fast von allein – von 650 Meter geht es runter auf 550 Meter. Eine Sache von zehn Minuten. Mit Erreichen der Kreuzung in Haukeli ändert sich das Bild. Wir folgen nicht weiter der E134 Richtung Oslo sondern biegen ab auf die 9. Richtung Kristiansand. Was den Verkehr betrifft, so wird es noch ruhiger. Es gibt Minuten, da haben wir den Asphalt für uns allein. Anders sieht es mit dem Kurbeln aus. Kraft auf den Pedalen ist gefragt. Es geht wieder aufwärts. Eine langgezogene Gerade, zwei Kehren, wieder hinauf auf knapp 900 Meter. Für die vier Kilometer benötigen wir eine Stunde. Zehn Prozent Steigung haben ihren Preis. Zumindest für uns. Es gibt Radler, die werden schneller sein, doch für uns zählt das Ergebnis.
Anschließend bleiben wir etwa hundert Meter unter der Baumgrenze. Mal mehr, mal weniger. Das Streckenprofil bleibt das eines Wellblechs, doch die Landschaft entschädigt. Dem Namen nach befinden wir uns wieder auf einer Hochebene. Auch das Bjåen Fjell begeistert. Es ist gesprenkelt von Seen, mal kleinere, mal größere. Manch einer ist gespickt mit Inseln, drum herum ist es sumpfig, morastig, hier und da sprießen Birken, im Hintergrund erheben sich höhere Gipfel. Trotz eines frischen Lüftchens ist es wunderschön. Gerne darf es so eine Weile weitergehen. Nach zwanzig Kilometern erreichen wir ein Wintersportgebiet. Ferienhäuser am Wegesrand werden mehr, Hinweisschilder zeigen an, wo es zu den Skiliften geht, eine Fjellstoge bietet Übernachtungsmöglichkeiten sowie Verpflegung. Das Angebot sagt uns jedoch nicht zu. Fast fünfzehn Euro kostet das preiswerteste Gericht, ein Omelette, dann folgen Burger. Hauptgerichte starten für die gute Hälfte mehr. Entsprechend satteln wir wieder auf und halten einen Kilometer weiter. In Hovden gibt es zwei Supermärkte. Als wir den einen wieder hinter uns lassen, fehlen 40 Euro im Portemonnaie. Einige Bestände galt es aufzufüllen, zum Mittag gibt es Kartoffelsalat und Hackfleichbällchen. Spanische. Geschmacklich jedoch kaum von schwedischen zu unterscheiden. Tut aber auch nichts zur Sache. Dazu zum Nachtisch eine Portion Himbeeren.
Der Mahlzeit auf dem Parkplatz, die Tische und Bänke wurden sicherlich nicht extra für uns aufgestellt, folgt gleichfalls in der Sonne die Siesta ein paar Biegungen weiter unweit eines Flussufers. Man macht ja Urlaub. Um kurz vor vier nehmen wir noch einmal Anlauf. Das Programm gleicht dem morgendlichen, ist jedoch nicht gar so reich an Höhenmetern. Zunächst abwärts, durch das Setesdal, dann verkehrsberuhigter jedoch hundert Meter höher. Erneut schön anzuschauen, doch Kraft zehrend. Gegen viertel nach fünf erliegen wir schließlich dem Charme eines Campingplatzes am Wegesrand. Wie es den Anschein hat, sind wir die einzigen Gäste auf der Wiese. Ein paar Hütten sind vermietet, ansonsten sind wir allein. Uns ist es recht.



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