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Bilder

2019-04-30

9. Tag: 56 Kilometer (Gesamt: 509); 69 Höhenmeter; 155 Meter max. Höhe
Strecke: Rastatt (10:30) - Kehl (17:30)
Wetter: bewölkt, später sonnig 18°

Der Dienstag beginnt mit einer leicht unangenehmen Überraschung. Nicht, dass es morgens nicht mehr beruhigend auf das Zelt tröpfelt, nein, im Hinterrad ist eine Speicher locker. Kaum ist ist der Schlüssel zum Festziehen angesetzt und ein paar mal gedreht, da stelle ich fest, dass das Bemühen vergebens ist. Die Hilfe kommt zu spät. Die Metallstrebe ist am Gewindeschaft gebrochen. Bemüht, nicht mit einer zweiten Tagesgebühr aufgrund einer verspäteten Abreise zur Kasse gebeten zu werden für den Platz auf der Zeltwiese, die keine ist, verschieben wir weitere Aktivitäten am Hinterrad und räumen unseren Flecken, jedoch nicht ohne nochmals an der Rezeption halt zu machen. Der Zwischenstopp lohnt sich. Von den uns abgeknöpften 25 Euro erhalten wir neun zurück - der Zeltwiesenrabatt, den man uns am Vorabend nicht gewähren wollte.
Die nächsten Kilometer unterscheiden sich von denen seit Karlsruhe kaum. Es geht auf Schotter den Weg auf dem Deich entlang. Nach einiger Zeit wird es unterhaltsam. Wir treffen Elodie. Sie ist auch mit dem Rad unterwegs, war ebenso in Köln gestartet und es zieht sie in ihre Heimat, nach Strasbourg. Nebeneinander her kurbelnd erfahren wir, dass die junge Frau vom Alter her unsere Tochter sein könnte, dass sie ihr Geld mit der Glasmalerei verdient und ein wenig neidisch auf Deutschland blickt – in Frankreich sei das Radfahren längst nicht so populär.
In Kehl schließlich eine weitere Bekanntschaft. Vor einem Supermarkt lernen wir Hans-Jürgen kennen. Er kommt aus Regensburg und ist auf dem nach Santiago de Compostela. Natürlich ebenfalls aus eigener Kraft sowie auf zwei Rädern. Und sollten wir nach dem vierten Juni bei ihm vorbei kommen, wir sollen uns unbedingt melden. Sein Abenteuer sollte bis dahin beendet sein. Einstweilen steht für ihn aber wie für Elodie der Weg über die Brücke in das Nachbarland auf der Agenda, ein Vorhaben, das wir uns für den nächsten Tag vornehmen.
Kehl schließlich begeistert uns. Ein kleines Städtchen mit Charme. Toll angelegte Radwege, moderne Architektur und weitläufige Grünanlagen. Auf den Straßen herrscht eine weltoffene Atmosphäre. Im Vorbeifahren schnappen wir viel französisch auf, über drei Brücken gelangt man ungehindert über die Grenze, auf dem Campingplatz sind weitere Nationen vereint.
Dem Zeltaufbau folgt die Schrauberei. Lästig, aber was soll's – gehört wohl zum Vergnügen. Eine Stunde Fummelei, dann ist es vollbracht. Gegen halb zehn mit wieder vollzähligen Speichen noch einmal eine Fahrt zurück in die Stadt. Im Vorbeifahren fiel mir eine Musikkneipe auf. Jazz. Was sich vielversprechend für den Tanz in den Mai anhört, entpuppt sich jedoch als Reinfall. Aus dem lokal tönen deutsche Schlager. Nicht unbedingt das, was uns anzieht. Schon einmal unter Leuten disponieren wir um. Noch ein Absacker in einem der Lokale am Marktplatz. All zu spät wird es nicht. Für den nächsten Tag sind wir verabredet. Gegen neun.



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