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Bilder

2019-06-30

70. Tag: 58 Kilometer (Gesamt: 3653); 280 Höhenmeter; 213 Meter max. Höhe
Strecke: Székesfehérvár (11:00) - Biatorbágy/Wiehall-Kleinturwall (16:15)
Wetter: sonnig, 32°

Puszta - schnappte ich es richtig auf, so werden wir an der Donau an ihr vorbei radeln, einen Hauch von ihr bekommen wir diesen Sonntag dennoch präsentiert. Die ersten Kilometer führen uns bei moderater Steigung hundert Meter höher, anschließend liegt ein sanft geschwungenes Hügelland vor uns. Weite. Viel Wiese, riesige Felder, hier und da Baumgruppen. Ein herrlicher Anblick. Einziger Störenfried: die Autos, alle paar Sekunden an uns vorbei donnern. Unglaublich, wie viele Leute es bei dem Wetter motorisiert auf die Straße treibt.
Irgendwann ein Kreisverkehr. Wir verlassen ihn in der ersten Ausfahrt auf schlechter werdendem Asphalt, der Großteil des Verkehrs orientiert sich anders weiter.
Etliche Kilometer später, in Csákvár, eine erste Pause an einer Tankstelle. Zu unserem Erstaunen erfahren wir, dass hundert Meter weiter ein Supermarkt geöffnet habe. Für Ute ist der Laden ein Eldorado. Das Sortiment gleicht dem deutscher Betriebe und es gibt Salat. An sich kann den Tag kaum noch etwas erschüttern.
Den weiten Schwüngen im Höhenprofil folgen engere. Fünfzig Meter rauf, fünfzig Meter runter. Kosten die Anstiege mehr Zeit, machen die Abfahrten mehr Spaß. Der erfrischende Fahrtwind tut gut. Stellte sich vor einigen Wochen um die Eisheiligen herum noch ganz anders dar.
Nach knapp sechzig Tageskilometern weitere Überraschungen. Die angenehme: in einer ruhigen Seitenstraße erwischen wir einen Wohlfühlcamping. Ein Ungar parzellierte seinen Garten, kleine Hecken, Aprikosen- und andere Obstbäume grenzen Stellplätze voneinander ab, zur Begrüßung gibt es ein Feierabendbier. So fühlt man sich willkommen geheißen, wenngleich der Obolus zeigt: die Hauptstadt des Landes ist nicht weit entfernt. Gute zwanzig Euro kostet uns die Nacht, weitere dreißig lassen wir in einem Restaurant zwei Straßen weiter. Serviert bekommen wir dafür einen Streifen Lachs, Schmorgemüse, eine Pizza, eine süße Nachspeise sowie weitere Durstlöscher.
Worauf ich gerne verzichtet hätte: bei einem Blick auf mein Rad nach dem Zeltaufbau fällt mir am Gepäckträger eine scharfe, metallene Kante auf, die dort nicht hin gehört. Das schwarz lackierte Rohr hat sich zur Hälfte an der Strebe des Schutzblechs aufgerieben. Nicht gut. Seit wann dem schon so ist und ob es munter weiter scheuert? Schwer zu sagen. Abzulesen ist nichts. Beruhigend ist der Anblick jedenfalls nicht und was ich dagegen tun kann, weiß ich ebenso wenig. Erneut ein Fall für den Pannendienst des Fahrradclubs? Bleibt einstweilen abzuwarten …



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