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Reisetagebuch

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Bilder

2019-07-01

71. Tag: 51 Kilometer (Gesamt: 3704); 184 Höhenmeter; 203 Meter max. Höhe
Strecke: Biatorbágy/Wiehall-Kleinturwall (10:45) - Budapest (19:00)
Wetter: sonnig, 36°

Wie sich Dinge unterscheiden können - war für mich die Nachtruhe ungestört, nahm Ute wahr, wie jemand in der Dunkelheit um unser Zelt schlich. Anschließend lag sie gefühlt eine Stunde wach. Entsprechend gerädert schiebt sie morgens um halb acht den Schlafsack beiseite.
Wenig später ist die volle Aufmerksamkeit gefragt. Entgegen vorheriger Planung entscheide ich für uns, den Weg über Schnellstraßen Richtung Budapest zu nehmen anstatt Pisten zu nehmen, wie sie uns in der Slowakei versumpfen ließen. Viel empfehlenswerter ist die Alternative nicht, dafür aber gefährlicher und lauter. Ständig donnert motorisierter Verkehr an uns vorbei, manchmal ist der Abstand knapp.
Kurz vor Budaörs denke ich, es reicht. Rechts und links der Straße breiten sich Gewerbegebiete aus, an sich sollten keine Trampelpfade mehr lauern. Weit gefehlt. Es dauert nicht lange, da haben wir vor uns eine verschlossene Schranke. Kurz dahinter ist ein Weg nur noch zu erahnen. Wir machen kehrt, legen einen Schlenker über den nächsten Hügel ein und brauchen einige Extrakilometer, um auf befahrbare Abschnitte der geplanten Route zurück zu gelangen.
Nach weiteren Kilometern durch nicht unbedingt sehenswerte Industriegebiete damm ein vertrauter Anblick: die Donau. Auf Buda Seite kurbeln wir ein Stück weit stromaufwärts, als es schon wieder unattraktiver wird setzen wir über auf die Donauinsel Margitsziget, können uns in den Park- und Grünanlagen ein Picknick sowie verspätete Siesta, dann folgt der Bummel durch Pest. Interessante Eindrücke, aber anstrengend. Blick auf das Navi, den Verkehr nicht aus den Augen verlieren, auf Schlaglöcher achten, aufpassen, dass Ute im Spiegel nicht verschwindet und bewundern, worüber sich Reiseführer wahrscheinlich seitenweise auslassen. Woran wir mal wieder alles vorbei fahren? Wir werden es erst im Nachhinein in Erfahrung bringen.
Wesentlich einfacher geht es auf dem Camping zu. Wir folgen einer Empfehlung und landen im Südosten der Stadt auf einer Zeltwiese für Biker. In der Wohnstraße lässt das Tor an der Straße nicht erahnen, welch kleine Oase für Zweiradler sich dahinter verbirgt. Kochgelegenheit, Kühlschrank, überdachte Tische und Bänke, Regale für Ausrüstungsgegenstände, Wäscheleinen, Toiletten, Duschen, Steckdosen, Internet - was will man mehr. Kostet zwar zwölf Euro pro Nase die Nacht, ist aber gut investiertes Geld und Alternativen dürften kaum preiswerter zu finden sein.
Gegen sieben sind wir die vorletzten, die eintreffen. Ein gutes halbes Dutzend Zelte steht bereits, es ist aber Platz für nochmal so viele. Die, die bereits da sind, sind allesamt aus eigener Kraft unterwegs. Schnell kommen wir mit einem Pärchen aus Spanien ins Gespräch, später lernen wir einen Deutschen sowie eine Holländerin kennen, ausgiebiger werden die Kontakte jedoch nicht. Irgendwie teilen alle ein Schicksal: sie sind, wie wir, einigermaßen müde und schlapp. Ob erschlagen von den Eindrücken der Stadt, dem Wetter oder dem Programm der letzten Tage - um neun ziehen sich die ersten zurück, um zehn schnarcht manch einer von ihnen, ab elf verordnet die Platzordnung Nachtruhe. Passt.



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