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Reisetagebuch

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Bilder

2019-09-20

152. Tag: 52 Kilometer (Gesamt: 9369); 100 Höhenmetern (x 1.4?); 226 Meter max. Höhe
Strecke: Schweinfurt (10:45) - Kitzing (17:45)
Wetter: leicht bewölkt/sonnig, 19°

Bei überwiegend blauem Himmel aber frischem Lüftchen legen wir einen Bummeltag ein. Den Anfang macht der Supermarkt neben dem Hotel. Vom Prinzip her eine Trivialität, zu zweit allerdings gar nicht so einfach. Zuhause gehen Ute und ich selten zusammen einkaufen. Das gemeinsame Abschreiten der Regale zeigt uns, warum es für uns wahrscheinlich besser so ist. Die Auswahl des Müslis, die Entscheidung für einen Käse, die Begeisterung dafür, was es noch alles Interessantes im Sortiment gibt, was für uns jedoch bedeutungslos ist - es frisst Zeit. Zeit, die sich für meinen Geschmack besser nutzen lässt.
Dem Erwerb des Lebensnotwendingen folgt der Nachkauf dessen, was einer von uns beiden Zuhause vergaß beziehungsweise auf dem letzten Campingplatz im Bad liegen ließ. Der Betreffende darf allein in die Verkaufsräume, der andere daddelt im Netz.
Nachdem auch ein Brot passend zum Käse gefunden ist und wir uns durch die Fußgängerzone Schweinfurts zum Marktplatz gemogelt haben, setzen wir unsere Tour auf dem Main-Radweg fort. Gegenüber dem Vortag ohne nennenswerte Kontakte mit dem Straßenverkehr. Weite Strecken führt uns die Route am Flussufer entlang, ansonsten haben wir überwiegend Felder um uns herum oder radeln vorbei an Weinbergen. Was überrascht? Laut Beschilderung liegt Würzburg mal fünfzig, mal zwanzig Kilometer weit entfernt, gemäß Karte sind es zu Tagesbeginn gut neunzig. Gut, liegt an dem Schlenker des Mains Richtung Süden, den man ausfahren oder abkürzen kann. Wir haben es nicht eilig und folgen den Wegweisern des D5, die sich am Verlauf des Flusses orientieren. Wo jedoch die zehn Kilometer bleiben, die wir gegenüber der Karte bis Kitzing einsparen, bleibt uns ein Rätsel.
Überlegen wir trotz zwischenzeitlicher Brotzeit und Siesta gegen vier weiterzufahren bis Ochsenfurt, drängt sich nach der Nacht in Schweinfurt an sich geradezu auf, so belassen wir es trotz der lediglich fünfzig Kilometer bei dem ursprünglich ins Auge gefassten Ziels. An einer Bäckerei in Dettelbach, etwa zehn Kilometer vor Kitzingen, erliegen wir dem Angebot und genehmigen uns ein Stück Kuchen, bekommen den anvisierten Zeltplatz von Bekannten empfohlen und stellen schließlich davor stehend fest, dass es in der guten Stunde, die die nächste Alternative für uns entfernt liegt, nicht gerade wärmer wird. Obwohl es nach dem Duschen noch hell ist verzichten wir auf einen Spaziergang zurück in den Ort. Statt Schorle auf der alten Mainbrücke oder Abendessen in einem Lokal genießen wir Tütenfutter vom Spiritusbrenner und Eistee. Ein zweifelhaftes Vergnügen, wird es rasch dunkel und damit schnell empfindlich frisch. Den Dessert gibt es bereits im Schlafsack - eine Tafel Schokolade sowie eine Tüte Gummibärchen. Reste bleiben keine. Das vorher gesagte Wetter, Sonne bei wohligen Temperaturen, wollen wir in keinem Fall gefährden. Schließlich soll auch am nächsten Tag gebummelt werden. Dann in Würzburg.



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