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Reisetagebuch

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Bilder

2015-08-28

19. Tag: 114 Kilometer (Gesamt: 1861); 311 Höhenmeter; 28 Meter max. Höhe
Strecke: Ro (08:45 Uhr) - Borgoforte (18:45 Uhr)
Wetter: sonnig, 34°

Ein Tag, der sich nicht großartig vom voran gegangenen unterscheidet, beschränkt man sich auf die Strecke entlang des Pos. Überwiegend geht es auf mehr oder weniger glattem Asphalt weiter, gelegentlich rumpelt das Rad auch schon mal über Schotter, die Sonne lacht, doch das Fahren ist trotz ebener Strecke anstrengend - es herrscht leichter Gegenwind, aus Südwest. Die Landschaft ändert sich kaum, höchstens, dass mal Fabriken oder Kraftwerke am Horizont auftauchen, was bleibt ist ebenfalls die Suche nach Supermärkten, Wasserversorgungen und attraktiven Rastplätzen.
Neu hingegen ist die Erfahrung, dass bei eingeschalteter Beleuchtung, von den trüben Tagen in den Alpen läuft sie noch mit, das Ladegerät für den Akku kaum Energie liefert; fällt mir aber erst zum Tagesende auf.
Als ich nach knapp 90 Kilometern an einem Bauernhof mit Swimming-Pool vorbei komme, auf dem Zimmer vermietet werden, drohe ich schwach zu werden. Anstatt des Preises für eine Nacht teilt man mir aber mit, dass alle Unterkünfte ausgebucht seien.
Wasser zum Duschen zu finden ist abermals kein Problem, wieder hilft der Dorfbrunnen weiter, wobei es sich der Herr, den ich zuvor darauf ansprach, nicht nehmen lässt, dem Spektakel beizuwohnen. Anders als in den Alpen läuft das Wasser hier nicht ständig, sondern nur auf Betätigung eines Knopfes, dann aber mit einem solchen Druck, dass ich die Behälter nur halb voll, selbst aber nahezu eine Dusche ab bekomme.
Der Ausschau nach einem Supermarkt oder Tante-Emma-Laden, um für den Abend etwas trinkbares mit Geschmack zu erstehen, bleibt erfolglos. Im letzten Dorf gibt es zwar gleich zwei Geschäfte, doch was nützt es, wenn beide geschlossen sind. Aber so ist das eben in Italien, in den kleinen Dörfern, Freitag Abends.
Während in Köln die Critical Mass startet, die Radtour ohne Organisator, der sich jeder anschließen kann, der ein Rad hat, an der ich erst- und bislang einzigmalig Ende Juni begeistert teilnahm und die sich jeden letzten Freitag im Monat um 18:00 Uhr vom Rudolfplatz aus in Gang setzt, gönne ich mir ersatzweise ein Radler in einer Bar. Nicht ganz preiswert, das Vergnügen, doch der kalte Schluck tut gut, nach dem ganzen warmen Gesöff tagsüber.
Der anschließend aufgesuchte Zeltplatz ist diesmal kein Rastplatz sondern ein freier Flecken, ein wenig abseits der Straße, wo ich von niemanden gesehen werden sollte. Niemanden? Na ja, wie am Vorabend gibt es da allerlei Flug-, Hüpf- und Krabbeltierchen, die mich nach Untergang der Sonne entdecken und insbesondere die Mücken mich dabei ärgern. Entsprechend verkrieche ich mich nach dem Essen, einmal mehr Dosenfutter, nachdem es zum Mittag Salat gab, in meine Behausung, ziehe alle Schlitze zu und verbringe den Rest des Abends in meinem stickigen Kämmerlein, anstatt die laue Luft und den nahenden Vollmond zu genießen.



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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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