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Reisetagebuch

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Bilder

2015-09-19

41. Tag: 109 Kilometer (Gesamt: 3939); 464 Höhenmeter; 160 Meter max. Höhe
Strecke: Peñíscola (08:45 Uhr) - Nules (17:45 Uhr)
Wetter: sonnig, 25°

Mit meiner Einschätzung hinsichtlich des samstäglichen Verkehrs auf der N-340 lag ich richtig - oder es liegt an der für mich frühen Stunde, zu der ich unterwegs bin. Immer wieder gibt es Momente, da rauscht niemand an mir vorbei, und so lasse ich die Schnellstraße gegen 10:00 Uhr unversehrt hinter mir. Der Anstieg auf die Höhe Formenteras Hochplateau, der Mola, verläuft glimpflich, erstreckt er sich über etliche Kilometer.
Anschließend folgen entlang der Küste mehr oder weniger kleinere Landstraßen, Strandpromenaden, Schotterpisten und mal wieder eine Via Verde, eine ehemalige Bahntrasse, die mir unter anderem Dank eines Tunnels sowie einiger ausgefräster Felsen Höhenmeter erspart. Im Hinterland bleibt es hügelig bis bergig, doch dort, wo mich das Navi her führt, ist es flach. Statt Wein- oder Reisfelder habe ich nun Obst- und Gemüseplantagen um mich herum, mal liegen Melonen auf einem Acker, häufig wachsen Zitrusfrüchte, ansonsten erkenne ich Oliven und Feigen. Irgendwo zwischendurch entdecke ich ein langbeiniges wie -schnabeliges Federvieh mit einer Schlange im Schnabel. Anhalten und Fotografieren, oder weiterfahren? Befürchtend, dass ich den Vogel um seine Mahlzeit bringe, wenn ich stehen bleibe, und dieser Reißaus nimmt, bevor die Kamera aufnahmebereit, radle ich weiter. Immer wieder das Gleiche – Sekundenbruchteile, in denen eine Entscheidung zu fällen ist, und nachher bereut man, was man an Motiven hat „liegen“ lassen.
Ansonsten bleibt der Tag unspektakulär. In Benicassim tobt ein Straßenfest, man sitzt in Bierzelten, eine riesige Paella köchelt vor sich hin, Gruppen ziehen mit Instrumenten durch die Straßen, es tönen folkloristische Klänge, dazu wird getanzt, hier und da werden Böller gezündet, zudem normaler Rummelplatz Betrieb: Schießbuden, Autoscooter und so weiter.
Castellón-de-la-Plana ist ein größerer Ort. Ich sehe ihn bereits von weitem, vermag nicht abzuschätzen, wo er anfängt und wo er aufhört, zwischen Meer und Bergen, doch ich sehe zu, dass ich schnell hindurch komme. Entlang der Route liegen größere Betriebsgelände der Petrochemie, das kann ich auch haben, wenn ich Zuhause Richtung Godorf fahre. Mit der Siesta am Strand sieht es da schon anders aus, ebenso wie mit der Wiederholung der Verpflegung. Brot und Schmierkäse mit Blick auf das Meer, Mitte September, bei angenehmen Temperaturen - sollte man nicht auslassen!
Hinsichtlich des Campingplatzes habe ich mehr Glück als am Vortag. Zahlenmäßig sind zwar auch hier die einheimischen Dauergäste überwiegend, was aber keine Auswirkungen auf den Zustand der sanitären Einrichtungen hat; alles kann ohne Skrupel benutzt werden. Da das Restaurant bereits geschlossen hat, bekoche ich mich mal wieder selbst, dass heißt, es gibt Dosenfutter - die spanische Variante des Köttbullar. Fleischbällchen mit Kichererbsen. Der Platzwart versorgt mich dazu mit den nötigen Zutaten, um das von mir so geschätzte Kaltgetränk zuzubereiten, und für Unterhaltung ist gesorgt, als nach Sonnenuntergang ein Liegeradfahrer aus Toulouse eintrifft. Er ist auf dem Weg nach Alicante, um seine Schwester zu besuchen, und wenn man so ansatzweise die gleiche Strecke gefahren ist, hat man auch schon ersten Gesprächsstoff, neben dem für Reisende eher ungewöhnlichen fahrbaren Untersatz.



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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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