Reisetagebuch

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2013-05-11

15. Tag: 57 Kilometer (Gesamt: 1059)

Gegen 10:30 Uhr brechen Ute und ich bei mäßig schönem Wetter auf. Wahrscheinlich ist es keine 20 Grad warm, doch gelegentlich kommen ein paar Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke und es bleibt trocken. Auf die Fähre zu gelangen erweist sich für uns problematischer als angenommen. Einen Schalter für nicht motorisierte Passagiere entdecken wir nicht, sondern man verweist uns an einen, an dem bereits eine lange Schlange an Autos und Motorradfahrer wartet. Wir mogeln uns hinter die Zweiradfraktion relativ weit vorne und sind überrascht, als wir an der Reihe sind und die Dame hinter dem Schalter uns den Fahrpreis nennt: 12 Euro, und das für uns beide inklusive Fahrräder für eine Strecke, die mit der von Ibiza nach Formentera vergleichbar ist, auf der man uns pro Person und ohne Drahtesel mehr als das Doppelte abknüpft. Die Überfahrt selbst ist unspektakulär. Nachdem ein ICE die Fähre befahren hat, sämtliche LKWs und PKWs ihren Platz gefunden haben, sind wir an der Reihe. Auf einem Oberdeck verbringen wir die knappe Stunde, und ich widme mich dabei dem Reisebericht des Vortags.
Auf der anderen Seite angekommen gönnen wir den Rädern an einer Tankstelle ein paar Tropfen Öl, wobei uns in der Ferne aufheulende Motoren irritieren. Tippen wir zunächst noch auf eine Cartbahn, so werden wir einige Kilometer weiter an einem Flugplatz aus der Ferne Zeugen eines Spektakels, bei dem stets zwei Autos gegeneinander starten, um nach wenigen hundert Meter Spurt festzustellen, wer den besseren Start hatte. Das Ganze vor einer Menge von Zuschauern, die an dem Mief aus verbranntem Gummi und Abgaswolken Gefallen findet. Wir hingegen lassen uns vom Rückenwind über einen Feldweg schieben und schauen, was es sonst noch Neues zu entdecken gibt. Zunächst ist da das Verhalten derjenigen, die uns über den Weg laufen. Niemand scheint sich für uns zu interessieren und unsere Grüße werden kaum erwidert.
Die Siedlungen, die wir durchfahren, sind weniger dicht bebaut, ziehen sich jedoch zumeist über einige Kilometer.
In einem Supermarkt in Maribo erledige ich den ersten Einkauf, erhalte meine ersten Kronen als Rückgeld für die 10 Euro, die ich an der Kasse lasse, bevor wir uns an einem Geldautomaten mit der Landeswährung eindecken. Einen Teil davon lassen wir einige Minuten später an einer Imbissbude, bei der wir den türkischen Betreibern eine Pizza und einen Cheeseburger mit Pommes abkaufen. Bei der Gelegenheit lernen wir auch direkt unsere ersten dänischen Worte: Hey (=Hallo oder Tschüss, wenn wir es richtig verstehen) und Tak (=Danke).
Hatten wir bis dahin noch den Wind im Rücken, so lernen wir ihn bei der Weiterfahrt nach Nykøbing von der anderen Seite kennen. In der Stadt angekommen steuern wir den erstbesten Campingplatz an und lassen den Abend geruhsam in einem Aufenthaltsraum ausklingen, gespannt darauf, was uns als nächstes im zweiten Land unserer Reise noch erwartet.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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