Reisetagebuch

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Bilder

2013-05-13

17. Tag: 89 Kilometer (Gesamt: 1233)

Auf unserem Zeltplatz am Hafen werden wir von der Sonne, aber ebenso einem eisigen Südwind begrüßt. Während ich das Zelt abbaue, kümmert sich Ute im Supermarkt gegenüber um unser Frühstück. Noch vor 11:00 Uhr brechen wir in Richtung unseres ersten Etappenziels Præstø auf. Im Zick-Zack Kurs über die Felder merken wir bei Seitenwind, wie sehr wir ansonsten Richtung Norden vom Wind unterstützt werden. Abschnittweise kommen wir mühelos auf über 20 km/h, geht es hingegen die weiten Hügel ohne Rückenwind hinauf, fällt die Geschwindigkeitsanzeige auch schon einmal auf einstellige Werte zurück.
Als wir gegen 14:30 Uhr nach knapp 45 Kilometern den Hafen von Fakse Ladeplads erreichen, hat es sich immer weiter zugezogen und wir bekommen erste Regentropfen ab. Zwischen den Fischerhütten entdecken wir ein Restaurant, können jedoch den Hinweis auf der Tafel vor der Tür nicht richtig deuten. Da im Innern Leute sitzen sind wir zuversichtlich, zum Wochenbeginn nach 2 Tagen Pizza etwas handfesteres zu essen zu bekommen, doch wir werden enttäuscht.
„Private Party“ bekommen wir zu hören, als wir in unserem Radlerdress mit verklebten Haaren und wahrscheinlich nicht salonfähigem Körperduft das Lokal betreten. Also alles wieder zusammenpacken, Regenjacke überziehen, und weiter geht’s. Ein paar Kilometer weiter haben wir mehr Glück. Wir landen zwar wieder in einer Imbissbude, wie die vorangegangenen so wird auch diese von Türken geführt, doch man ist freundlich und zuvorkommend, und wir verhungern nicht. Während ich die Zeit nutze, ein paar Notizen zu machen, nach Mails zu schauen und bereits geschriebene Reisetagebucheinträge in das Internet lade, unterhält sich Ute mit der Frau des Restaurantbetreibers. Sie ist Kurdin und hat zwei Jahre in Leverkusen gelebt, bevor es sie über Schweden in diese Ecke des Landes verschlagen hat. Die beiden Frauen sind froh, sich in deutsch unterhalten zu können, und schnell ist eine Stunde vorbei.
Bei bedecktem Himmel geht es anschließend weiter nach Rødvig, doch dort angekommen entschließen wir uns gegen 17:30 Uhr, noch die knapp 30 Kilometer zum nächsten Campingplatz zu radeln. Die ersten 20 Kilometer fallen nicht schwer, doch dann bereuen wir unseren Entschluss. Es beginnt zu regnen und wir haben den Wind häufiger von der Seite.
Dennoch erreichen wir unsere Übernachtungsmöglichkeit in Strøby um kurz nach 19:15 Uhr. Es gelingt uns, das Zelt im Trockenen aufzubauen, doch es bleibt frisch. Nachdem wir geduscht sind und auch die Wäsche von den Spuren des Tages befreit ist, setzen wir uns noch eine gute Stunde in einen beheizten Aufenthaltsraum, freuen uns über die dort vorhandene Stromversorgung und suchen einige Bilder für das Internet aus, bevor wir den Tag kurz nach 23:00 Uhr beenden.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Zurzeit sind 2 Veranstaltungen geplant, die Liste unter Vorträge, in der Sie Details zum Wann, Wo und Worüber finden, wird jedoch ständig aktualisiert.
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