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Reisetagebuch

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2013-05-28

32. Tag: 85 Kilometer (Gesamt: 2215)

Nach abermals regnerischer Nacht herrscht um 07:00 Uhr eitel Sonnenschein. Die Wäsche ist wieder mal nicht trocken geworden, also kommt sie erneut quer über den Packsack auf dem Gepäckträger. An der Rezeption tauschen wir noch die Dose Ravioli, die wir am Vorabend aufgrund der Einladung zum Essen nicht mehr benötigten, gegen ein paar Scheiben Käse, dann geht es los. Unsere Gastgeber zeigen sich an diesem Morgen nicht mehr so gesprächig, sie haben nach eigenem Bekunden einen schweren Kater beziehungsweise „bad hangover“, entsprechend zieht sich der Abschied nicht in die Länge.
Die Strecke unterscheidet sich nicht deutlich vom Erscheinungsbild der letzten Tage. Viel Wald, viele Hügel, immer wieder Seen. Der Wind bläst uns zumeist entgegen, wird jedoch häufig genug von Hängen und Bäumen ein wenig abgehalten. Nach knapp 25 Kilometern, die wir in anderthalb Stunden zurück legen, ein Halt am Supermarkt mit den obligatorischen Einkäufen – Brötchen, Saft, Trinkjoghurt, ein paar Süßigkeiten und mal wieder ein Salat. Während Ute die Sachen im Laden zusammen sucht, wende ich mich den Rädern zu, werfe insbesondere einen kritischen Blick auf die Felgen der Hinterräder, befreie die Antriebe ein wenig vom Dreck und lasse den Ketten etwas Öl zukommen. Noch immer plagt mich der Gedanke, was die Ursache der Risse in den Felgen gewesen sein mag. Das Gewicht, das auf den Rädern lastet, zu hohe Geschwindigkeiten bei den Talfahrten, zu hoher Druck auf den Reifen, oder eine Kombination aus allem? Sollte jemand mit Fachwissen diese Zeilen lesen und eine Antwort parat haben, ich bin für Tipps dankbar. Bei der Gelegenheit nochmals vielen Dank an all diejenigen, die uns mit ihren Zeilen per E-Mail oder SMS beglücken. Auch wenn wir es nicht immer schaffen, eine Antwort zu senden, wir freuen uns sehr über die Aufmerksamkeit, die wir erhalten. Leider gehen auch E-Mails an die Adresse zur Verwaltung der Newsletter, die automatisch gelöscht werden. Wer uns also etwas mitteilen möchte, bitte sendet Eure E-Mails an info@dirk-prueter.de!
Gegen 15:00 Uhr haben wir knapp 60 Kilometer zurück gelegt, und die Beine sind mal wieder schwer wie Blei. Die letzten Kilometer legen wir nur noch auf der Suche nach einem genehmen Rastplatz zurück, doch wir werden nicht fündig. Die bisherige Erfahrung zeigte, dass häufig genug nur kurz hinter dem gewählten Ort für eine Pause ein noch deutlich attraktivere Gelegenheit wartete, doch irgendwann haben wir genug. Wir breiten eine erste Hilfe Decke, diese überdimensionierte Alufolie, eine Seite gülden, die andere silbrig schimmernd, am Wegesrand aus und gönnen uns eine Stunde Ruhe, bevor es weiter geht Richtung Torsang.
Kurz vor Erreichen des Ortes stärken wir uns noch an einer Pizza, dann legen wir die letzten 6 Kilometer zurück in der Hoffnung, am dortigen Hafen eine Dusche sowie Toilette nutzen zu können. Abermals geht unsere Rechnung nicht auf. Man verweist uns auf den nächsten Campingplatz, der weitere Kilometer abseits der Route liegt. Als wir uns laut Karte in Höhe der Übernachtungsmöglichkeit befinden, uns trennen lediglich noch 300 Meter Luftlinie sowie dummerweise ein Fluss, fragen wir Leute, die gerade Besuch vor ihrer Haustür verabschieden, ob es eine Fähre gibt, um die über 7 Kilometer über die nächste Brücke abzukürzen. Wieder hindern uns Sprachbarrieren an einer direkten Kommunikation, doch die herbeigerufene Ehefrau des Hausherrn lässt uns wissen, dass es da keine andere Möglichkeiten gibt, als den Weg über die Straße zu nehmen. Statt dessen erhalten wir das Angebot, in einem Zimmer des Gästehauses zu übernachten. Nach den knapp 900 Höhenmetern fällt die Wahl nicht schwer und wir nehmen das Angebot dankbar an, dürfen Dusche und WC nutzen und die Nacht in unseren Schlafsäcken auf den Matratzen zweier Betten verbringen.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Zurzeit sind 2 Veranstaltungen geplant, die Liste unter Vorträge, in der Sie Details zum Wann, Wo und Worüber finden, wird jedoch ständig aktualisiert.
Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung.
Ich freue mich über Ihren Besuch und bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen!




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