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Reisetagebuch

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2013-05-29

33. Tag: 64 Kilometer (Gesamt: 2279)

An diesem Mittwoch lassen wir uns um 08:00 Uhr aus dem Schlaf reißen. Wir haben kein Zelt, das abgebaut werden muss, und unsere Sachen sind schnell gepackt. Wir genießen den Luxus, an einem Küchentisch zu frühstücken, verabschieden uns von unserer entgegenkommenden Gastgeberin und treten dabei in ein Fettnäpfchen, als wir uns nach dem Alter ihres Vaters erkundigen. Welch ein Missverständnis – der Mann, der darauf bestand, dass wir kostenlos logieren durften, ist ihr Ehemann. Auf dem Hof vor dem Haus wechseln wir noch ein paar Worte und sind erstaunt, wie unterschiedlich uns die Leute in diesem Land begegnen. Das eine Mal wird man nicht wahrgenommen, andere Schweden erleben wir äußerst liebevoll, entgegenkommend und hilfsbereit.
Bei leichter Bewölkung und knapp 20 Grad brechen wir gegen 10:15 Uhr auf und müssen feststellen, dass der Wind uns weiterhin aus nordöstlicher Richtung entgegen bläst. Doch damit nicht genug. Dass es weiterhin hügelig ist, trifft uns nicht mehr unerwartet. Dass wir gelegentlich über Schotterpisten geführt werden, auch nichts Neues. Auch den Gegenwind erwähnte ich bereits. Als wir vor Falun dann aber einen Abschnitt haben, bei dem alles zusammen kommt und wir in aufgeweichtem Boden drohen steckenzubleiben, bleibt uns lediglich die Freude über den blauen Himmel. Bei Regen wäre die Moral total im Keller gewesen.
In der Stadt selbst versorgen wir uns zunächst einmal mit Bargeld. Es war uns peinlich genug, bei unseren letzten Gastgebern keinen Obolus hinterlassen zu haben, aber wir waren ebenso glücklich, ein paar Kronen für den Notfall in der Tasche zu haben. Darüber hinaus verbummeln wir einige Zeit im Gespräch mit einem Herrn auf der Straße, der sich für uns interessiert, dem Besuch eines Fahrradgeschäftes, sowie dem Einkauf in einem Supermarkt.
Der Weg aus Falun heraus führt uns ein weiteres Mal über steile Anstiege, wir bewundern die Skisprungschanze im Norden des Ortes, dann folgen wieder Wälder und Seen. Nach anderthalb Stunden Fahrt nutzen wir einen Rastplatz an einem See für eine Pause, lassen uns den eingekauften Salat schmecken und schließen gesättigt für ein paar Minuten auf der Bank die Augen.
Der Siesta folgen die letzten 20 Kilometer für den Tag, dann ist der Campingplatz Svärdsjön See erreicht. Unser Zelt schlagen wir zwischen einem Buntspecht im Baum und den Wurzeln unter der Grasnarbe auf. Eine Dose Goulaschsuppe mit ein paar Scheiben Weißbrot bilden die letzte Mahlzeit für den Tag, und mit der Erkenntnis, dass auf den nächsten 60 Kilometern kein Supermarkt auf der Strecke liegt, schreiben Ute und ich noch unsere jüngsten Erlebnisse nieder und überlegen, wie wir den nächsten Tag am besten überstehen.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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