Reisetagebuch

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2013-06-06

41. Tag: 58 Kilometer (Gesamt: 2891)

Dieser Donnerstag, der 6. Juni, ist Nationalfeiertag in Schweden. Das Wetter ist schön und wir lassen es geruhsam angehen. Für den Tag sind knapp 60 Kilometer geplant, dann sollte ein Campingplatz erreicht sein. Der anschließend gelegene ist mehr als die doppelte Strecke entfernt, was uns eindeutig zu viel für einen Tag ist, zumal Ute die vergangene Nacht länger tagte. Bis sie ins Zelt krabbelte, wurde es 01:30 Uhr, auch wenn die Helligkeit der Nacht es nicht erahnen ließ. Mittsommernacht sollte überall eingeführt werden, eine tolle Erfindung, rund um die Uhr ohne Strom für Licht auszukommen.
Entsprechend wird es 11:15 Uhr, bevor wir starten. Zuvor setzen wir uns ein Outdoor Kaffee auf, den wir beim Einkauf in Dänemark als Zugabe erhielten. Das Patent, das Gebräu in einer Tüte zuzubereiten funktioniert nicht schlecht, nur hätten wir uns etwas Milch dazu gewünscht, doch die Tasse Warmes erfüllt seinen Zweck. Überhaupt geht es ziemlich entspannt zu. Das Navi dokumentiert die gefahrene Zeit mit 3¾ Stunden, die Anstiege halten sich in engen Grenzen, weniger als 300 Meter (also 2 Molas), und der Wind erwischt uns sogar mal im Rücken, das Ganze bei etwas über 20 Grad und blauem Himmel – wie ein Sonntagsausflug. Unterwegs sehen wir viele Menschen, die den Tag ebenfalls stressfrei genießen. Man sonnt sich auf der Terrasse oder werkelt im Garten. Doch es gibt auch andere Freizeitbeschäftigungen. Auf einem Abschnitt werden wir reihenweise von den mittlerweile reichlich gesichteten Oldtimern überholt. Auf geschotterter Piste fliegen dabei die Steinchen hoch, als sei der Lackierer der beste Freund des Fahrzeugliebhabers. Nach einer Kurve lichtet sich für uns das Geheimnis. Die Enthusiasten nutzen den freien Tag für eine Ralley, und auf einem Hof ist ein Streckenposten eingerichtet, auf dem es einen Stempel für die Teilnehmer gibt. Wir wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen zu fotografieren. Dabei unterhalten wir uns mit einigen Fahrern und Beifahrern und erhalten eine weitere Telefonnummer für den Fall, dass wir in der Nähe Unterstützung benötigen.
Im weiteren Verlauf führt uns die Route erneut auf die E4. Zunächst sind wir auf einem zweispurig ausgebauten Abschnitt unterwegs, ein paar Kilometer werden wir auf einem Handtuch breiten Randstreifen mit über 100 km/h überholt und wir sind froh, als es wieder zurück auf ruhigere Wege geht. Am Campingplatz treffen wir kurz nach 17:00 Uhr ein. Sugerieren uns die vier Sterne unter dem Namen eine komfortable Ausstattung, so deckt sich der Preis von nur 90 Kronen (ca. 11 Euro) eher mit dem, was wir zu sehen bekommen. Alles macht einen arg abgenutzten Eindruck, die letzte grundlegende Renovierung muss schon einige Jahre zurück liegen. Die tägliche Berichterstattung findet in Anbetracht wenig einladender Räumlichkeiten bereits um 19:00 Uhr unter freiem Himmel statt, bis die Mücken kommen und dem friedlichen Treiben ein blutiges Ende setzen.
Ansonsten bin ich diesen Tag gedanklich einige Male bei meinen Arbeitskollegen in Hamburg. Sie sollten bei hoffentlich ebenso schönem Wetter einen geselligen Tag haben und sich bei einem Ausflug mit Drachenbooten auf der Alster beziehungsweise anschließendem Grillen vergnügen. Dass die Nacht dabei für den einen oder anderen länger wird als für uns, ist nicht auszuschließen, doch im Moment will ich nicht tauschen.



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