Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-01

66. Tag: 75 Kilometer (Gesamt: 4672)
Strecke: Carnoustie (10:30 Uhr) - Falkland (17:45 Uhr)
Wetter: meist stark bewölkt, max. 17°, starker Wind aus SW

Der Montag unterscheidet sich nicht grundlegend vom Sonntag. Unsere Wäsche nehmen wir Morgens trocken ab und dem Frühstück auf dem Campingplatz unter freiem Himmel in der Sonne folgt der Gang in den Supermarkt. Um kurz vor 11:00 Uhr geht es dann richtig los. Zunächst verläuft der zwischen Bahngleisen und einem Gelände der britischen Armee; bereits während des Frühstücks waren Schüsse zu hören, hier finden wir die Antwort auf die Ursache. Als nächstes geht es die Küste entlang zur Mündung des Tay nach Dundee. Einem Abschnitt mit Sandstrand und Touristenattraktionen folgen Industriegebiete, die für uns deutlich weniger attraktiv sind. Von der Stadt selbst sehen wir nicht viel. Mit dem Ziel einer 100 Kilometer Etappe halten wir uns nicht unnötig lange dort auf sondern folgen direkt den Wegweisern am Straßenrand beziehungsweise auf dem Lenker. Mittels Aufzug gelangen wir auf die knapp zweieinhalb Kilometer lange Brücke, die wir zwischen den Fahrspuren für den motorisierten Verkehr überqueren und die uns auf das südliche Ufer der Flussmündung gelangen lässt. Hinter Tayport kommen wir in ein Naturschutz- und Waldgebiet, den Tentsmuir Forest. Die Zufahrt ist nicht so ganz einfach. Es gilt eine Barriere zu überwinden, die nur Fußgängern und nicht motorisierten Zweiräder den Zugang erlauben soll. Dass auch Radler mit Gepäck unterwegs sein können, scheinen die Konstrukteure nicht bedacht zu haben. Der Wald hingegen entschädigt für die Mühen, die Räder über die Absperrung zu hieven. Es ist angenehm ruhig und nur wenige Spaziergänger sind anzutreffen.
Anschließend folgen die bereits bekannten Straßen mit Beschilderungen für Radfahrer. Es geht weiter die Hügel rauf und runter, der Wind bekommen wir überwiegend von vorne, und es ist weniger der Fahrtwind. Nach gut 60 Kilometern haben wir genug und halten nach einem Quartier für die Nacht Ausschau. Als erstes halte ich vor einem Hotel, doch die verlangten 85 Pfund sind mir zu viel. Am nächsten Bed and Breakfast öffnet niemand die Tür, in Falkland werden wir dann fündig. 70 Pfund für Übernachtung mit Frühstück halte ich für passabel, und das Zimmer mit Blick auf den gegenüber gelegenen Palast gefällt uns. Ein Bad müssen wir uns zwar mit anderen Gästen teilen, doch nach der Ankunft gehört es quasi uns allein.
Ähnlich ergeht es uns beim Essen. Beim Betreten eines nahe gelegenen Restaurants sind fast alle Plätze belegt, und per Zufall kommen wir mit einem anderen Pärchen am Nachbartisch ins Gespräch, als Ute sich erkundigt, was sie da vor sich auf dem Teller haben. Schnell stellen wir fest, dass wir die gleiche Sprache sprechen, dann wechseln wir an den Tisch der beiden aus Solingen, die tagsüber mit dem Motorrad unterwegs sind. Wir erfahren, dass sie für 100 Pfund eine noble Unterkunft bewohnen, die einst den Eltern von Lady Diana gehört haben soll. Nach anderthalb Stunden netter Unterhaltung sind wir die letzten Gäste, die das Lokal verlassen. Da es auf der Straße schattig geworden ist, begeben wir uns zügig in unser Zimmer, wo unser Tag gegen 23:30 Uhr im Bett endet.



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