Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-02

67. Tag: 77 Kilometer (Gesamt: 4749)
Strecke: Falkland (10:15 Uhr) - Edinburgh (20:15 Uhr)
Wetter: regnerisch, max. 14°, Wind aus SW

Nach dem Insel typischen Frühstück, das zum zweiten Teil des „Bed and Breakfast“ Arrangements gehört, sind Ute und ich uns einig, dass wir es an sich nicht brauchen. Dann lieber ein gehaltvolles Brötchen vom Vortag mit Käse oder Salami oder beidem.
Zum Start auf den Rädern ziehen wir uns die Regenjacken über. Das Wetter scheint sich an die Vorhersage zu halten, die für den ganzen Tag über nichts anderes vorsieht. Glücklicherweise werden wir jedoch zwischenzeitlich für eine Stunde verschont, statt dessen hält die Route für uns einen Anstieg zum warm werden parat. Den 150 Höhenmetern folgen weitere, diese aber mit Berieselung von oben, so dass wir wieder in die zuvor über die Taschen gezurrten Anoraks schlüpfen.
Nach gut 20 Kilometern erreichen wir Kinross. Als der Einkauf im Supermarkt erledigt ist fällt uns im Vorbeifahren aus dem Ort heraus ein Fahrradgeschäft auf. Wir machen kehrt und lassen den Spezialisten einen Blick auf unsere Vehikel werfen. Das Resultat: die Ketten sind wie vermutet fällig, die Bremsklötze meiner Scheibenbremsen ebenfalls nahe der Verschleißgrenze, und auch bezüglich des Profils der Hinterräder teilt der Fachmann meine Meinung – abgefahren. Ohne Montageständer wird das Material getauscht, Utes Rad erhält zudem einen neuen Zahnkranz, lediglich mit den Mänteln für die Reifen kann man uns nicht weiterhelfen, da die entsprechende Größe gerade nicht vorrätig ist. Nach einer Stunde Schrauberei dauert es nicht lange, da müssen die neuen Ketten einer ersten Zerreißprobe standhalten. Ein neuer Hügel führt uns auf knapp 300 Meter Höhe, dann folgt die Talfahrt nach Inverkeithing, wo wir uns gegen 16:00 Uhr in ein Restaurant setzen.
Im weiteren Verlauf der Strecke gelangen wir im Feierabend Verkehr auf die Brücke über die Forth Mündung in die Nordsee. Auf einem abgetrennten Seitenstreifen bleiben wir zwar mit ein wenig Abstand zu dem vorbeifahrenden motorisierten Fahrzeugen, der Krach bleibt uns jedoch nicht erspart. Zwischendurch zähle ich mal mit; 21, 22, 23, 24, 25 – im Sekundentakt ein Auto oder LKW. Pro Richtung. Wenn Ute und ich uns etwas mitteilen wollen, müssen wir uns anschreien. War das eine herrliche Ruhe in Skandinavien! Unfassbar, dass bei dem Radau zwei uns entgegen kommende Jogger die Strecke zum Laufen nutzen.
Ein paar Kilometer weiter treffen wir auf ein anderes Pärchen mit bepackten Rädern. Im Gegensatz zu den anderen, die uns bislang in Schottland begegnet sind, es waren derer drei, bleiben die beiden stehen und wir unterhalten uns an der Straße. Sie kommen aus Finnland, sind in Edinburgh mit dem Flugzeug gelandet und wollen ein paar Tage Richtung Norden reisen; wir sollen aber auf jeden Fall den Weg nehmen, den sie gerade befahren haben. Er sei landschaftlich sehr reizvoll und auf unserer Route liege eine Baustelle, die auf diese Weise umfahren werden kann.
Was die Attraktivität des Weges angeht, so ist dieser in der Tat nicht schlecht. Es geht über die Ländereien eines Earls, doch an einer Stelle übersehen wir den Wegweiser und verfahren uns ein Stück. Der Umweg kostet uns wahrscheinlich eine halbe Stunde, und Dank der weiteren Pausen ist es 20:00 Uhr durch, als wir den Campingplatz erreichen, auf dem uns große wie kleiner Flieger nerven. Erstgenannte verursachen beim Starten und Landen auf dem anscheinend nahe gelegenen Flughafen einen Höllenlärm, die zuletzt genannten beißen uns beim Zeltaufbau und erinnern mich an Strand- oder Sandflöhe.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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