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Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-18

83. Tag: 73 Kilometer (Gesamt: 5948)
Strecke: Woodbridge (10:00 Uhr) – Birch/Layer Breton (18:00 Uhr)
Wetter: sonnig, 26°

Zunächst beginnt der Donnerstag ein wenig nebelig und Wolken verhangen, doch kaum sitzen wir auf den Rädern klart es auf. Der Weg nach Ipswich führt uns durch ruhige Wohngebiete, in der Stadt selbst finden wir keine großartigen Sehenswürdigkeiten. Statt dessen treffen wir auf einen älteren Herrn, der unserer Muttersprache mächtig ist und uns ein wenig bummeln am Hafen nahe legt. Da es noch früh am Tag ist beherzigen wir die Empfehlung jedoch nicht sondern radeln weiter Richtung Colchester. Auf dem Weg dorthin begegnen wir einem weiteren Herrn, mit dem wir uns in Deutsch unterhalten. Ich wässere gerade die Botanik, als ein Radler aus unserer Gegenrichtung stehen bleibt und nach einer Begrüßung in Landessprache stellen wir fest, dass der Mann keine 20 Kilometer von uns in Köln entfernt wohnt. Aus Spich ist er Anfang des Monats aufgebrochen und eine frische Wunde am Bein bestätigt eine meiner Beobachtungen auf Englands Straßen: Kreisverkehre mit dem Rad zu überqueren ist gefährlicher als sich in den fließenden Verkehr zu begeben. Bei derartiger Gelegenheit kam es zu dem Unfall, bei dem ein rücksichtsloserer Autofahrer die Straße passierte und unser Gegenüber gezwungen war, eine Vollbremsung hinzulegen, im Zuge der er sich seine scharfkantigen Pedalen in die Waden haute, was eine klaffende Fleischwunde zur Folge hatte, die mit einigen Stichen genäht werden musste.
In Colchester legen wir eine kurze Pause vor einem Supermarkt ein, ansonsten entdecken wir auch dort nichts, was uns länger verweilen lässt. Als wir eine Stunde später an einem Pub auf dem Lande vorbeikommen, in dem wir für 50 Pfund ein Zimmer bekommen, belassen wir es für den Tag mit der Radelei. Einen Campingplatz erwarten wir auch auf den noch vor uns liegenden Kilometern nicht und die Unterkunft macht einen ruhig gelegenen und einladenden Eindruck. Beim Essen kommen wir Dank unserer Tour-Shirts noch mit drei Rennradfahrern ins Gespräch, die kaum glauben können, dass wir auf den
mittlerweile knapp 6000 Kilometern noch keinen Platten hatten. Nachdem die Teller geleert sind lernen wir auch noch denjenigen kennen, bei dem wir uns für die Zubereitung bedanken können. Von dem Koch erfahren wir in Deutsch, dass er für einige Jahre in München arbeitete; als er von unserer Reise hört, erklärt er uns für verrückt, was ihn jedoch nicht daran hindert einen interessierten Blick auf die Karte zu werfen und uns mit weiteren Stationen seines beruflichen Werdegangs zu informieren.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Zurzeit sind 2 Veranstaltungen geplant, die Liste unter Vorträge, in der Sie Details zum Wann, Wo und Worüber finden, wird jedoch ständig aktualisiert.
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