Reisetagebuch

2013-04-...
2013-05-...
2013-06-...
2013-07-01
2013-07-02
2013-07-03
2013-07-04
2013-07-05
2013-07-06
2013-07-07
2013-07-08
2013-07-09
2013-07-10
2013-07-11
2013-07-12
2013-07-13
2013-07-14
2013-07-15
2013-07-16
2013-07-17
2013-07-18
2013-07-19
2013-07-20
2013-07-21
2013-07-22
2013-07-23
2013-07-24
2013-07-25
2013-07-26
2013-07-27
2013-07-28
2013-07-29
2013-07-30
2013-07-31
2013-08-...
2013-09-...
Bilder

2013-07-23

88. Tag: 63 Kilometer (Gesamt: 6289)
Strecke: Vron (10:15 Uhr) - Amiens (19:15 Uhr)
Wetter: unterschiedlich bewölkt, Spätnachmittag Gewitter, 25°

Auf unserem Campingplatz in der Nähe von Vron hält es uns nicht lange. Wir frühstücken im nächsten Dorf vor dem Supermarkt, in dem wir Brot, Käse und Joghurt erstehen. Bei sich zuziehendem Himmel geht es anschließend weiter über eine mäßig befahrene Landstraße nach Abbeville. Die Route durch den Ort führt uns überwiegend falsch herum durch Einbahnstraßen, anschließend wird es entspannter. Entlang eines holprigen Radwegs entlang der Somme haben wir die Strecke so gut wie für uns allein. Ein paar Angler sitzen am Ufer, einige Bootsbesitzer werkeln an ihren Schiffen, ein Pärchen, das ihren Hund ausführt sowie ein uns entgegen kommender Radfahrer sind die wenigen Leute, denen wir auf den etwa 30 Kilometern Richtung Amiens am Wasser begegnen.
Gegen 16:00 Uhr erreichen nicht nur wir den Stadtrand, auch dunkle Gewitterwolken ziehen heran. Als wir den dortigen Campingplatz erreichen beschließen wir daher es bei der Fahrerei für den Tag zu belassen. Das Zelt steht noch nicht ganz, da entlädt sich auch schon das Gewitter. Fast zwei Stunden lang gießt es wie aus Eimern. Während Ute den Wolkenbruch im Zelt abwartet, schnappe ich mir irgendwann meine Taschen, verschwinde zunächst unter der Dusche und widme mich anschließend der ohnehin zu Teilen bereits nassen Wäsche. Bei der Gelegenheit lerne ich ein niederländisches Pärchen kennen, welches ebenfalls mit dem Rad unterwegs ist – mit ihrem Zeltaufbau sind sie ähnlich weit wie wir gekommen. Wir tauschen ein wenig Reiseerlebnisse aus, dann lässt der Regen nach und jeder verkriecht sich in seine Unterkunft.
Als wir gegen 19:00 Uhr feststellen, dass das Restaurant auf dem Campingplatz nur Mittwochs bis Sonntags geöffnet hat und wir an diesem Dienstag nicht ein weiteres Mal auf eine warme Mahlzeit verzichten wollen, schwingen wir uns noch einmal auf die Räder und finden in der Stadt eine Bar, in der man etwas gegen unseren Appetit tun kann.
Nach der Rückkehr zum Campingplatz nutzen wir noch eine Bank vor der Rezeption, um in der lauen und wieder trocknen Sommernacht auf den Tastaturen der Rechner in bequemerer Position als im Zelt herum zu hämmern.




Bericht zurück
2013-07-22
Seitenanfang
2013-07-23
Bericht vor
2013-07-24



Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




Newsletter

Sie wollen per E-Mail über neue Einträge auf dieser Seite informiert werden?
Kein Problem!
Klicken Sie auf Newsletter und folgen Sie den dort beschriebenen Anweisungen.




Live Vortrag

Zurzeit ist leider nichts geplant, die Liste unter Vorträge wird jedoch ständig aktualisiert.
Falls Sie selbst Interesse haben, mich einzuladen oder Sie einen Veranstalter kennen, treten Sie gerne mit mir in Kontakt. Es erwarten Sie unterhaltsame anderthalb bis zwei Stunden Fotoshow mit live vorgetragenen Erlebnissen und Anekdoten sowie Musik untermalten Passagen. Für Fragen oder einen kleinen Plausch stehe ich Ihnen während einer kurzen Pause oder im Anschluss gerne zur Verfügung und ich würde mich freuen, Sie persönlich kennen zu lernen!




Zum "mitnehmen"

Der Reisebericht der Radtour 2011 von Köln über Barcelona nach Formentera ist unter dem Titel "Urlaub, mal anders" (ISBN: 978-3-7309-0754-2) als E-Book für kleines Geld im Handel erhältlich.

Kennen Sie das?
Sie haben den Supermarkt gerade hinter sich gelassen da fällt Ihnen ein, was Sie unbedingt besorgen wollten - dann aber doch vergessen haben. Das ist nicht nur on tour blöd, sondern Zuhause ebenso. Und da Stift und Zettel sich häufig genug nicht in greifbarer Nähe befinden, der kleine elektronische Störenfried hingegen schon und weil es obendrein viel praktischer ist: verwenden Sie, sofern Sie es nicht bereits tun, Pruedis Einkaufsliste.
Die App für Ihr Android Smartphone, der Sie nicht nur vertrauen können, die Sie nicht mit Werbung belästigt, die auf das Wesentliche reduziert ist, die sich einfach bedienen lässt und die auch dort funktioniert, wo es vielleicht mal kein Internet gibt.
Sie kennen Pruedis Einkaufsliste noch nicht? Dann wird's aber Zeit - jetzt kostenlos testen!