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2013-07-28

93. Tag: 75 Kilometer (Gesamt: 6602)
Strecke: Paris (12:00 Uhr) - Samoreau (18:45 Uhr)
Wetter: unterschiedlich bewölkt, 26°

An diesem Sonntag werden wir während dieser Reise zum zweiten Mal am gleichen Ort wach. Anders hingegen als vor gut einem Monat auf der Nordkapinsel brauchen wir diesmal nicht mitten in der Nacht aufbrechen, sondern wir können uns Zeit lassen. Das Hotel brauchen wir erst um 12:00 Uhr zu verlassen, und so wird erst einmal ganz in Ruhe im Zimmer gefrühstückt, nachdem Ute aus dem Supermarkt zurück gekehrt ist, und noch ein wenig der Internet Zugang genutzt. Dabei freue ich mich, wenn ich die Angaben auf der Bookrix Seite richtig interpretiere, über mehr als 100 verkaufte Kopien meines E-Books über die Tour nach Barcelona, womit fast ein Tag des gegenwärtigen Aufenthaltes in Paris finanziert wäre. Sollte jemand, der diese Zeilen liest, zu den Käufern gehören, so bedanke ich mich für die Bereitschaft, die knapp vier Euro investiert zu haben und hoffe, dass die Ausgabe nicht bereut wurde. Noch mehr freue ich mich natürlich über Rückmeldungen oder gar Weiterempfehlungen …
Unsere Räder finden wir wie am Vortag unversehrt so vor, wie wir sie abgestellt haben, lediglich ein paar Marktstände drum herum sorgen dafür, dass wir ein wenig jonglieren müssen. Als dann auch die Packtaschen wieder angebracht sind, verlassen wir quasi pünktlich mit dem Glockenschlag die Tür des Hotels und starten Richtung Seine. Der Weg ist uns noch bekannt – der Einfachheit halber wähle ich die gleiche Strecke wie am Tag zuvor. In dem Park, den wir durchfahren, werden wir diesmal von Gendarmen freundlich darauf hingewiesen das wir abzusteigen haben, und so lernen wir auch noch einen anderen Ausgang kennen, der uns eher wieder zurück auf die Straße führt, wo wir weiter in die Pedalen treten können. Anschließend geht es Seine aufwärts weiter und wir verlassen Paris Richtung Südosten. Nach der Unterquerung des Autobahnringes rund um die Stadt geht es weiter entlang einer Schnellstraße, bevor eine Brücke uns zurück auf das linke Ufer führt, vorbei an Gewerbegebieten und Wohnwagensiedlungen. An einigen Stellen sieht es aus wie auf dem Sperrmüll. Alte Kühlschränke, Waschmaschinen, Fahrräder und Matratzen stapeln sich am Wegesrand, dazwischen gefüllte Plastiksäcke und anderer Unrat, bis wir entlang des Flusses nach Ivry gelangen, eine der Trabantenstädte, die die Metropole umringen. Über Orly geht ein Flieger nach dem anderen über unsere Köpfe hinweg, und erst nach gut 20 Kilometern, ab Montgeron, wird es wieder attraktiver. Zunächst ist es eine Parkanlage, die wieder für grün um uns herum sorgt, im weiteren Verlauf geht es durch ein Waldgebiet und Obstplantagen, durch die der Weg Kilometer weit schnurstracks geradeaus verläuft, bevor wir ab Melun erneut dem Seine Ufer folgen. Hier ist der Fluss jedoch voll in der Hand der Bevölkerung. Man badet, fährt Wasserski, paddelt, am Ufer wird gegrillt und Federball gespielt, der Weg für Spaziergänge oder Ausflüge mit dem Rad genutzt.
Bei uns ist es die Futtersuche, die uns vom Weg abkommen lässt. Der Campingplatz, den wir ansteuern, kann zwar nicht mit eigenem Restaurant aufwarten, dafür gibt es aber einen nahe gelegenen Biergarten, in dem auch kleinere Mahlzeiten angeboten werden. Als wir uns gestärkt auf den Weg machen, das Zelt aufzuschlagen, ist es noch unsere Idee, die bis 23:00 Uhr geöffnete Lokalität noch einmal aufzusuchen, doch ein kräftiges Gewitter macht uns einen Strich durch die Rechnung und wir verbringen schließlich den Rest des Abends im Zelt.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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Zurzeit ist eine Veranstaltung geplant, die Liste unter Vorträge, in der Sie Details zum Wann, Wo und Worüber finden, wird jedoch ständig aktualisiert.
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Ich freue mich über Ihren Besuch und bin gespannt darauf, Sie kennen zu lernen!




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