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Reisetagebuch

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Bilder

2013-07-29

94. Tag: 71 Kilometer (Gesamt: 6673)
Strecke: Samoreau (11:15 Uhr) - Châlette-Sur-Loing (18:30 Uhr)
Wetter: unterschiedlich bewölkt, 24°

Als ich um kurz nach 08:00 Uhr aus dem Zelt krieche, ist der Himmel noch Wolken verhangen und von der nassen Plane tropft es in unsere Behausung. Ohnehin ist es auch im Innern einigermaßen feucht; der Starkregen der vergangenen Nacht mit kräftigen Windböen hat Spuren hinterlassen und es hält mal wieder auf, die Sachen zumindest halbwegs trocken in die Packtaschen zu bekommen.
Beim Start kommen wir noch mit unseren Nachbarn ins Gespräch, die erst um 02:00 Uhr angereist waren. Ute war vom Öffnen und Schließen der Reißverschlüsse wach geworden, nun erfahren wir von den zwei jungen Männern aus der Frankfurter Umgebung, dass sie zum Klettern angereist sind. In der Nähe gäbe es fünf Meter hohe Felsen, vor die man Matratzen legen wolle, um anschließend den Stein hoch zu hangeln. Dass wir ohne einen Tag Pause jeden Abend woanders unser Zelt aufschlagen, sofern wir kein anderes Quartier beziehen, ist für die beiden nicht nachvollziehbar. Aber so hat jeder halt seine eigene Ansicht von dem, was er für richtig hält.
Für uns jedenfalls geht es gut drei Stunden nach dem Aufstehen weiter. Der Weg ist abwechslungsreich und hat von allem etwas: ein paar Kilometer entlang der Seine, ein Stück einen Kanal entlang, über Felder, durch ein Waldgebiet, und zwischendurch immer mal wieder durch ein Dorf. Viele der Läden dort haben geschlossen. Wie wir noch von unserer Barcelona Tour im Hinterkopf haben, ist der freie Montag Ausgleich für den Samstag, an dem man sich der Kundschaft gewidmet hat. Wir haben mit den Gegebenheiten keine Probleme und finden auch geöffnete Geschäfte. Was uns eher aufhält ist der Gegenwind, der böig und auch schon mal recht heftig zumeist aus südlicher Richtung entgegen bläst. Was die dunklen Wolken anbelangt, so haben wir Glück. Sie ziehen über uns hinweg beziehungsweise haben sich auch schon mal kurz vor uns entladen, wie wir an dem nassen Asphalt und den verdunstenden Schwaden sehen können.
Auf dem Campingplatz von Châlette-Sur-Loing überrascht uns das Vorhandensein eines Aufenthaltsraumes. Einen solchen Luxus hatten wir gar nicht mehr zu erhoffen gewagt. Zwar erweist sich der Zugangscode zum Internet als abgelaufen, aber immerhin können wir bequemer als im Zelt sitzen und lernen auch noch einen 70 jährigen Franzosen kennen, der ebenfalls mit dem Rad durch die Lande zieht. Er kommt aus Nizza, hat über 3000 Kilometer hinter sich, ist in Deutschland entlang von Bodensee, Donau, Main und Rhein geradelt und gelangte über die Niederlande zurück in sein Heimatland. Da er vor 40 Jahren als Koch in Berlin gearbeitet hat, ist er des Deutschen noch mächtig, und stolz zeigt er uns sein vergilbtes Lehrbuch mit einigen Dialogen und deren Übersetzung, mit dem er sich gelegentlich die Zeit vertreibt. So wird es mal wieder 23:00 Uhr, und das Einzige, was an diesem Tag zu kurz kommt, ist eine warme Mahlzeit, doch der Verzicht fällt nicht schwer.




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Mit dem Rad von Köln nach Formentera - es geht auch anders ...




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